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Einladung zum Gebetstreffen mit FJM

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Einladung zum Einkehrtag mit Thomas Paul

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Einladung zur Pilgerfahrt nach Maria Birkenstein / Maria Klobenstein

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Medjugorje-Botschaft vom 25.Oktober 2019

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E I N L A D U N G zum Gebetstreffen mit Br. Johannes-Marcus (FJM)

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Predigt zum 26. Sonntag im Jkr, Lj C (Pfr. Rupert Toferer, Kössen/Schwendt; gedanklich angeregt durch P. Hans Buob, Biblische Predigten zu den Sonntagsevangelien, Lj C, 325-331).

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Predigt zum 25. Sonntag im Jkr, Lj C (Pfr. Rupert Toferer, Kössen/Schwendt)

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Medjugorje-Botschaft vom 25.September 2019

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Predigt zum 23. Sonntag im Jkr. Lj C (Pfr. Rupert Toferer, Kössen/Schwendt; gedanklich angeregt durch P. Hans Buob, Biblische Predigten zu den Sonntagsevangelien, Lj C, 307-308).

Im heutigen Evangelium haben wir gehört, dass Jesus sich an Menschen wendet, die ihn auf seinem Weg nach Jerusalem begleiten. Er gibt ihnen eine Belehrung darüber, was es bedeutet ihm nachzufolgen. Er spricht nicht allgemein zu den Menschen, sondern an Einzelne: „Wenn Jemand zu mir kommt …“, heißt es. Wenn also jemand sich entscheidet ihm zu folgen, ein Jünger oder eine Jüngerin von ihm zu sein, dann ist das nur möglich, wenn er frei ist von Bindungen an Menschen und von Bindungen an sich selber.

Ein Jünger ist jemand, dem es nicht mehr um sich selber, und um seine Interessen geht, sondern um das, was der Herr will. Das kann er nur, wenn er sich von irdischen Bindungen loslöst.

Die Geschichte der Kirche ist voll von Menschen, die das gelebt haben. Wir sehen es zum Beispiel am Leben des heiligen Franziskus. Er ist der Sohn eines reichen Tuchhändlers gewesen und wollte Ritter werden. Nach einer einjährigen Kriegsgefangenschaft und einer Pilgerreise nach Rom hat er sich öfter in eine kleine verfallene Kapelle unterhalb von Assisi zurückgezogen und dort eines Tages vom Kreuz herab die Worte gehört: „Franziskus, stelle mein Haus wieder her“. Er hat angefangen Stoffballen aus dem Lager seines Vaters zu verkaufen, um damit das Kirchlein zu erneuern.

Sein Vater aber ist auf ihn wütend geworden und hat von ihm das Geld zurückgefordert. Vor dem Bischof und einer großen Menschenmenge ist es zum Streit und zur Entscheidung gekommen. Franz hat auf sein Erbe verzichtet und hat auch noch seine Kleider ausgezogen, sie dem Vater zurückgegeben und ist nackt aus der Stadt fortgelaufen. Barfuß und nur mit einer groben Kutte bekleidet, ist er durch das Land gezogen und hat den Menschen das Evangeliums gebracht, ist den Kranken beigestanden und hat zu den Tieren von der Liebe Gottes gepredigt. (Vgl. Erhard Gorys, Lexikon der Heiligen, dtv München 1998, S. 105-106)

Am Beispiel des heiligen Franziskus hat sich dieses Wort Jesu verwirklicht: „Wenn jemand zu mir kommt und nicht Vater und Mutter, Frau und Kinder, Brüder und Schwestern, ja sogar sein eigenes Leben gering achtet, dann kann er nicht mein Jünger sein“.

Was hat den heiligen Franziskus und viele Heilige bewegt alles zu verlassen und dem Ruf Jesu zu folgen?

Der heilige Franziskus hat im Blick auf das Kreuz erkannt, wie sehr er von Gott geliebt ist. Er hat die Liebe Jesu erkannt, der Ja gesagt hat zum Willen des Vaters und bereit war sein Leben gering zu achten und es hinzugeben, damit uns die Sünden vergeben werden. Er hat die Liebe des Vaters erkannt, der seinen Sohn hingibt und will, dass wir an Jesus glauben und ihn als Heiland annehmen, aber nicht nur als Heiland, sondern auch als auferstandenen Herrn, der zu den Aposteln gesagt hat: „Darum geht und macht alle Völker zu meinen Jüngern“ (Mt 28,19). Vom auferstandenen Herrn hat Franziskus sich rufen lassen.

Liebe Brüder und Schwestern!

Im Alltag gibt es oft Situationen, die ein Ruf an uns sind Jesus nachzufolgen, indem wir uns für sein Wort entscheiden ohne darauf zu achten, was sich dabei die Menschen denken. Zum Beispiel jemand entscheidet sich einem Menschen Gutes zu tun, der von anderen verachtet wird; oder ein Kind entscheidet sich Ministrant zu werden, auch wenn seine Mitschüler darüber lachen, oder ein Abteilungsleiter erlaubt es nicht, dass unsittliche Bilder in der Produktionshalle angebracht werden. Jesus selbst – sein Wort – ist die Kraft sich von Bindungen von Menschen zu lösen, ohne die es nicht möglich ist ihm in solch konkreten Situationen zu folgen.

Die Gottesmutter Maria, deren Geburtsfest wir heute feiern, hat uns das schönste Beispiel gegeben, sich von Bindungen an das Irdische zu lösen und sich für den Willen Gottes zu entscheiden. Sie hat dem Engel, der überraschend in ihr Leben eingetreten ist, die Antwort gegeben: „Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast“ (Lk 1,38). Amen.

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Predigt zum 22. Sonntag im Jkr. Lj C (Pfr. Rupert Toferer, Kössen /Schwendt)

Im heutigen Evangelium korrigiert Jesus die Fehlhaltung des Menschen sich Ehrenplätze auszusuchen und sich so über andere zu stellen. Der Mensch ist von Gott erschaffen, von ihm abhängig, von ihm gehalten und getragen. Auch seine Talente hat er sich nicht selber gegeben. Sie sind ihm von Gott anvertraut, damit er sie entfaltet und einsetzt.

Es entspricht also nicht der Wahrheit des Menschen, wenn er sich selbst besser vorkommt als die anderen und sich Ehrenplätze aussucht. „Warum rühmst du dich als hättest du es nicht empfangen?“ sagt Paulus (1 Kor 4,7).

Die richtige Haltung des Menschen ist es dankbar zu sein, sich beschenkt zu wissen und daher bescheiden und demütig zu sein, auch wenn jemand wegen seiner gesellschaftlichen Stellung über andere steht. Deshalb ist es Weisheit des Menschen, wenn er danach strebt das zu leben, was wir in der Lesung gehört haben: „Mein Sohn, bei all deinem Tun bleibe bescheiden, […]. Je größer du bist, umso mehr bescheide dich, dann wirst du Gnade finden bei Gott“.

Es gelingt uns aber nicht immer das zu leben. Oft können wir der Versuchung nicht widerstehen den vorderen und besseren Platz zu ergattern: Im Straßenverkehr, an der Kassa im Kaufhaus, im Wartesaal beim Arzt, im Restaurant, …

Jesus sagt: „Wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden“. Wer sich den Ehrenplatz aussucht, der macht sich größer als andere, er stellt sich über sie, er erhöht sich selbst.

Wer sich zurücknimmt und anderen den Vortritt lässt, der macht sich selbst klein und macht andere groß. Er erniedrigt sich selbst. Er wird erhöht werden.

Im zweiten Teil des Evangeliums spricht Jesus nicht mehr zu den Gästen, sondern zum Gastgeber. Er gibt uns in diesem Evangelium auch eine Lehre darüber, wie wir uns verhalten sollen, wenn wir ein Essen geben.

Wir sollen Menschen einladen, die es nicht verdienen, die es uns nicht vergelten können: Arme, Krüppel, Lahme, Blinde. Wir können dazu fügen: Menschen, die uns nicht sympathisch sind, die uns nicht Gutes getan haben.

Dieses Verhalten ist ein Bild für das Verhalten Gottes selber. Er selbst lädt zu seinem Gastmahl jene ein, die es nicht verdient haben, die es ihm nicht vergelten können. Dazu gehören wir alle. Gott lädt ein zum Himmlischen Hochzeitsmahl. Es ist sein Wille, uns an der Fülle seines Lebens teilnehmen zu lassen, uns in Ewigkeit zu beschenken mit seiner Liebe, seinem Frieden, seiner Freude. Das ist etwas unglaublich Großes, das kein Mensch verdienen oder vergelten könnte.

An uns liegt es, etwas von dieser selbstlosen Liebe Gottes in unserem irdischen Leben sichtbar zu machen. Sie wird sichtbar, wenn zum Beispiel ein Ehepartner nicht aufhört Gutes zu tun, auch wenn er nur wenig Gegenliebe bekommt. Sie wird sichtbar, wenn jemand seinen Freund nicht verlässt, auch wenn er von ihm enttäuscht worden ist. Sie wird sichtbar, wenn ehrenamtliche Mitarbeiter nicht aufhören ihren Dienst zu tun, auch wenn sie dafür wenig Anerkennung und Dankbarkeit bekommen.

Liebe Brüder und Schwestern!

Wenn wir uns zum Gottesdienst versammeln setzen wir unser Vertrauen auf Gott, dass er uns stärkt diese christlichen Haltungen im Alltag zu leben. Bei der Pilgerfahrt nach Medjugorje in der vergangenen Woche durfte ich wieder erleben, wie sehr Menschen im Gebet und in der Heiligen Messe, in der Anbetung Kraftquellen für ihr Leben entdecken und wieder neu Ja sagen können zu ihrer Lebensaufgabe, die nicht ohne Kreuz ist und die nur gelebt werden kann, wenn die Kraft da ist, sich zurücknehmen zu können und selbstlos Gutes zu tun. Amen.

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