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Pilgerfahrt nach Medjugorje

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Monatsbotschaft Medjugorje vom 25.April

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Predigt zum 2. Fastensonntag im Lj C (Pfr. Rupert Toferer, Kössen/Schwendt; gedanklich angeregt durch P. Hans Buob, Biblische Predigten zu den Sonntagsevangelien, Lj C, 66-70).

Am Anfang dieses Evangeliums von der Verklärung Jesu am Berg steht eine Zeitangabe. Es heißt: „Etwa acht Tage nach diesen Worten nahm Jesus Petrus, Johannes und Jakobus mit sich und stieg auf einen Berg, um zu beten“.

Vor acht Tagen hat Jesus seinen Jüngern zum ersten Mal sein Leiden, seinen Tod und seine Auferstehung angekündigt. Inzwischen hat er ihnen keine neue Botschaft gegeben. Er hat ihnen acht Tage lang Zeit gegeben, um über diese Worte nachzudenken. Die Botschaft vom Leiden und Sterben Jesu hat überhaupt nicht zu ihrer Vorstellung vom Messias gepasst und sie wollten diese Worte wahrscheinlich gar nicht wahrhaben.

Mit seiner Verklärung auf dem Berg stärkt Jesus drei seiner engsten Apostel. Sie haben am Berg das Reich Gottes erleben, den Himmel spüren dürfen. Es ist kein Wunder, dass sie dort bleiben und nicht mit Jesus nach Jerusalem gehen wollten, wo sich sein Leiden ereignet. Dieses Himmelserlebnis hat ihnen Jesus geschenkt, um sie zu stärken an ihn zu glauben, dass er der Sohn Gottes ist, auch wenn er jetzt vom Leiden und Sterben spricht und dann wirklich diesen Weg geht.

Auf dem Berg erscheinen Mose und Eija, die Vertreter des Alten Bundes, Mose als Vertreter des Gesetzes und Elja als Vertreter der Propheten. Sie sprechen am Berg vom Ende Jesu, das er in Jerusalem erfüllen sollte. Was Mose und die Propheten über den Messias vorausgesagt haben – dass er leiden werde – wird hier auf dem Berg bestätigt. Das Ende Jesu in Jerusalem ist das Kreuz. Die ganze Botschaft des Alten Testamentes steuert hin auf die Ankunft des Erlösers und auf sein Ende in Jerusalem. Das Kreuz ist daher der Mittelpunkt der ganzen Menschheitsgeschichte. Die Menschheit, die sich am Anfang durch die Sünde von Gott getrennt hat, wird durch das Kreuz Christi wieder zu ihm zurückgeführt.

Der Vater selbst bereitet sich das reine und makellose Opfer, durch das er die Welt mit sich versöhnt und zu ihm heimholt. Nicht wir versöhnen uns mit Gott, sondern Gott versöhnt sich mit uns.

Am Kreuz erkennen wir, dass es Gott um unser Heil geht, dass er nicht den Tod des Sünders will, sondern, dass er umkehrt und lebt.

Wir sind besonders jetzt in der österlichen Bußzeit eingeladen die Versöhnung anzunehmen, die Gott uns durch das Kreuz Christi anbietet. Wir nehmen sie an, wenn wir das Sakrament der Versöhnung empfangen.

Petrus wollte Jesus mit dem Bau von drei Hütten festhalten. Jesus aber hat den Berg der Verklärung verlassen und ist den Weg nach Jerusalem für uns bis ans Ende gegangen. Er hat sich für den Weg der Liebe entschieden, einer Liebe die bis zum Letzten gegangen ist. Dieses Ende ist aber auch der Durchgang zum neuen Leben gewesen. „Musste nicht der Messias all das erleiden, um so in seine Herrlichkeit zu gelangen“, belehrt Jesus die Emmaus Jünger.

Liebe Brüder und Schwestern!

Am Berg hat Jesus die Jünger gestärkt, indem sie seine Herrlichkeit sehen durften. Er schenkt auch uns im Leben immer wieder Erfahrungen seiner Nähe. Besonders die Heilige Messe ist jedes Mal ein Taborerlebnis, bei dem wir dem Himmel nahe sind. Jesus schenkt uns manchmal auch die Freude seine Gegenwart tiefer spüren zu dürfen, um unseren Glauben an ihn zu stärken, besonders wenn es uns nicht so gut geht. Er schenkt uns solche Glückserfahrungen, um uns zu stärken mit ihm den Weg des Kreuzes zu gehen. Der Weg des Kreuzes ist der Weg der Liebe, der Liebe zu Gott, die darin besteht mit Jesus zu sagen: Vater, dein Wille geschehe und der Liebe zu den Menschen, die sich darin zeigt, dass wir nicht für uns, sondern für andere leben. Amen.

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Predigt zum 7. Sonntag im Jkr. Lj C (Pfr. Rupert Toferer, Kössen/Schwendt; gedanklich angeregt durch P. Hans Buob, Biblische Predigten zu den Sonntagsevangelien, Lj C, 203-209).

Wir haben heute wiederum ein Abschnitt aus der Rede Jesu gehört, die im Lukasevangelium Feldrede und im Matthäusevangelium Bergpredigt genannt wird.

Einleitend zu dieser Rede wird gesagt, dass Jesus zu seinen Jüngern spricht, bei Lukas zu einer großen Schar seiner Jünger. Jünger sind jene, die ihm zuhören und die sich entschieden haben ihm zu folgen: „Euch, die ihr mir zuhört, sage ich“.

Diese schwer zu verdauenden Worte der Feldrede bzw. der Bergpredigt richtet Jesus also an Menschen, die sich auf ihn einlassen. Denn nur für sie ist es möglich diese Worte anzunehmen und zu leben. Denn die Worte der Feindesliebe sind nicht mit der menschlichen Kraft zu verwirklichen, sondern nur mit der göttlichen Kraft, die Jesus durch die Gemeinschaft mit ihm schenkt. Es braucht die Tugend der göttlichen Liebe, damit es möglich ist dieses neue Gebot Jesu zu leben.

Jesus entfaltet das Gebot der Feindesliebe in mehrere Facetten: „Tut denen Gutes, die euch hassen. Segnet die, die euch verfluchen. Betet für die, die euch beschimpfen. Diese Worte besagen, dass es nicht möglich ist Böses mit Bösem zu besiegen. Es kann nur mit dem Guten, nur mit Taten der Liebe besiegt werden. Zu den Taten der Liebe gehört auch die Bereitschaft für jene zu beten, die mir Böses angetan haben und sie zu segnen.

„Dem, der dich auf die Wange schlägt, halt auch die andere hin und dem, der dir den Mantel wegnimmt, lass auch das Hemd. Gib jedem, der dich bittet“. Mit diesen Worten ist etwas überspitzt ausgesagt, was die Feindesliebe verlangt: Unrecht zu ertragen, auf sein Recht zu verzichten, ja sogar sich ausnehmen und ausnützen zu lassen. Das können wir natürlich nur schwer schlucken. Aber die Liebe Jesu ist so weit gegangen und möchte auch in uns und durch uns so weit gehen.

Wir haben auch gehört, dass in der göttlichen Liebe kein Lohngedanke enthalten ist. Dort, wo jemand nur die liebt, von denen er geliebt wird, oder nur denen Gutes tut, die ihm Gutes tun, dort ist nicht die Liebe verwirklicht die Jesus verkündet. Eine solche Liebe hat keinen Wert vor Gott, kann keinen Dank erwarten. Überlegen wir, wie oft wir einem Menschen Gutes tun mit dem Hintergedanken bei ihm gut dastehen zu wollen, weil ich ja doch bald wieder etwas von ihm brauche? Wie oft ist in unseren guten Taten Berechnung mit dabei?

Jesus aber sagt zu jenen, die ihm zuhören, die seine Jünger sein wollen: Ihr sollt eure Feinde lieben und Gutes tun und leihen, wo ihr nichts zurück erhoffen könnt. Und er verspricht ihnen, dass dann ihr Lohn groß sein wird und sie werden Söhne des Höchsten sein. Es bedeutet etwas unvorstellbar Großes Söhne des Höchsten zu sein: Zukunft, ewiges Leben zu haben, für immer bei Gott sein und von ihm beschenkt zu werden.

Aber es soll nicht der Gedanke an Lohn sein, der uns motiviert Gutes zu tun. Allein die Liebe soll unsere Motivation sein Gutes zu tun. Einerseits, weil die Liebe am meisten sichtbar macht, dass wir Söhne und Töchter Gottes sind – Abbild Gottes – sind, andererseits, weil der Mensch selbst am meisten beschenkt ist, wenn ihm die Liebe gelingt. „Die Liebe ist sich selbst Verdienst und Lohn“, sagt der heilige Bernhard von Clairvaux (Lektionar zum Stundenbuch I/6 S 322).

Liebe Brüder und Schwestern!

Jesus spricht diese Worte von der Feindesliebe zu seinen Jüngern, die auf ihn hören, und so auch zu uns, die wir immer wieder die Gemeinschaft mit ihm suchen. Er möchte uns fähig machen die Feindesliebe zu leben, die wohl ein ganzes Leben lang nie ausreifen wird. Er aber wird uns vollenden. Sich auf Jesus und sein Wort einzulassen, muss die Bereitschaft mit sich bringen verlacht und nicht verstanden zu werden. Aber dann gehören wir auch zu jenen, die von ihm seliggepriesen werden und zu denen er die Verheißung spricht: „Euer Lohn im Himmel wird groß sein“ (Lk 6,22-23). Amen.

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Medjugorje Pilgerfahrten 2019

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Predigt zum 5. Sonntag im Jkr, Lj C 2019 (Pfr. Rupert Toferer, Kössen/Schwendt)

In beiden Lesungen und im Evangelium haben wir heute von Menschen gehört, die Gott in seinen Dienst gerufen hat. In der ersten Lesung ist es Jesaja, den Gott in einer himmlischen Vision zum Propheten beruft. In der zweiten Lesung berichtet Paulus über seine Berufung zum Apostel. Im Evangelium ist es Simon Petrus, den Jesus vom Fischer am See Genezareth zum Menschenfischer beruft.

Diese Texte lassen uns erkennen, dass Gott Menschen beruft, die Schwächen haben, die nicht ohne Mängel und Makel sind. Die Heilige Schrift berichtet, dass es denen, die Gott beruft, auch bewusst ist unwürdig zu sein. In der Begegnung mit Gott strahlt ihnen seine Heiligkeit auf und es wird ihnen ihre menschliche Schwachheit und Unzulänglichkeit bewusst. Im Licht wird der Schatten sichtbar. So hat sie Gott zur Demut geführt, zur Erkenntnis ihrer eigenen Sündhaftigkeit. Der Prophet Jesaja drückt sie mit den Worten aus: „Ich bin ein Mensch mit unreinen Lippen“, der Apostel Paulus mit den Worten: „Ich bin der geringste von den Aposteln, ich bin nicht wert Apostel genannt zu werden“, und Petrus bekennt: „Herr, geh weg von mir, ich bin ein Sünder“. Die Demut ist die Voraussetzung für das Wirken Gottes in ihnen. Wenn sie selber stark sind, kann Gott nicht in ihnen wirken. Erst wenn sie selber schwach sind, kann Gott in ihnen wirken, sie reinigen, durch sie sprechen und durch sie Großes tun. Wir sehen wie wertvoll es ist sich immer wieder in die Gegenwart Gottes zu begeben und in seinem Licht zur Selbsterkenntnis geführt zu werden. So erlangen wir die Haltung der Demut, ohne die uns Gott nicht als sein Werkzeug in seinen Dienst nehmen kann.

Die Lesung und das Evangelium machen auch sichtbar, dass Gott nur Menschen berufen kann, die auf sein Wort hören wollen und die sich auf das Wort Gottes einlasen und ihm vertrauen. Jesaja hört die Stimme Gottes: „Wen soll ich senden?“ Er lässt sich ganz auf diese Worte Gottes ein indem er antwortet: „Hier bin ich, sende mich!“ Zu Petrus spricht Jesus die Worte: „Fahr hinaus, wo es tief ist“.

Obwohl die Nacht die günstige Zeit ist Fische zu fangen, ist Petrus dem Wort Gottes gehorsam. Gegen seine Erfahrung als Fischer lässt er sich auf das Wort Gottes ein und befolgt die Anweisung Jesu.

Er darf erfahren, welchen Erfolg der Gehorsam zum Wort Gottes mit sich bringt. (Zu diesen Gedanken vgl. P. Hans Buob, Biblische Predigten zu den Sonntagsevangelien, Lj C, S 189-190).

Auch wir sind Menschen, die von Gott beschenkt und von ihm gesendet sind. Niemand ist zufällig auf der Welt. Mit jedem von uns hat er eine Aufgabe. In unserem Leben geht es darum zu erkennen, was sein Plan mit uns ist. Und so ist es immer wieder auch notwendig Entscheidungen zu treffen, größere Entscheidungen, die unser ganzes Leben betreffen aber auch kleinere Entscheidungen, die der Alltag mit sich bringt. Das Beispiel des Apostels Petrus oder auch des Propheten Jesaja und des heiligen Paulus sagen uns wie wertvoll es ist auf Gott zu hören und nachdem zu handeln, was sein Wille ist.

Und so ist auch für uns der Weg zum Glück, wenn wir nicht nur schnell nach dem entscheiden, was der Verstand sagt, sondern vorher ins Gebet gehen. Der Gedanke mit dem ich in Frieden bin, ist es dann meistens, was dem Willen Gottes entspricht und Erfolg und Freude mit sich bringt. Ein väterlicher Freund von mir ist nicht müde geworden mir unzählige Male zu sagen, dass es wichtig ist auf die Stimme des Gewissens zu hören und erst dann zu entscheiden, wenn sie deutlich spricht.

Liebe Brüder und Schwestern!

Von den Leuten, die sich am See Genezareth um Jesus gedrängt haben, hat es im heutigen Evangelium geheißen, dass sie das Wort Gottes hören wollten. Sie haben Hunger nach Seinem Wort. Bitten wir Gott um die Sehnsucht nach seinem Wort, nach seiner Stimme in unserem Herzen, um so immer nach seinem Willen zu entscheiden, was Erfolg und Glück für unser Leben bedeutet. Amen. d

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Predigt zum 3. Sonntag im Jkr, Lj C (Pfr. Rupert Toferer, Kössen/Schwendt)

Wir haben im ersten Teil des heutigen Evangeliums den Anfang des Lukasevangeliums gehört. Lukas beginnt sein Evangelium mit einer Einführung. In diesen einführenden Worten bekräftigt er, dass sein Bericht über das, was Jesus getan und gelehrt hat, zuverlässig ist. Zur Zeit der Abfassung des Lukasevangeliums, sind schon schriftliche Aufzeichnungen von Worten und vom Wirken Jesu vorgelegen. Lukas hat bereits das Markusevangelium als Vorlage gehabt. Es sind ihm aber noch andere schriftliche Quellen zur Verfügung gestanden. Diese ersten schriftlichen Aufzeichnungen über das, was Jesus gesprochen und getan hat, stammen von „Augenzeugen“ und von „Dienern des Wortes“, wie wir gehört haben. Das sind vor allem die Apostel gewesen. Lukas hat möglicherweise die Apostel, die zu seiner Zeit noch gelebt haben, selber fragen können. Mit dem heiligen Paulus ist er auf Missionsreisen gewesen.

Lukas hat sich die Mühe gemacht, alle schriftlichen Unterlagen, die schon dagewesen sind, einzusehen und sie der Reihe nach zu ordnen, und er hat ihnen sein Gepräge zu geben. Seine Erzählungen über das Wirken Jesu entspringen also nicht der eigenen Fantasie, sondern beruhen auf einem gründlichen Studium der vorliegenden schriftlichen Überlieferungen, die von Augenzeugen stammen. Wir dürfen also den Worten und Erzählungen im Lukasevangelium größtes Vertrauen entgegen bringen. Es sind historische Ereignisse, von denen er berichtet. (Zu diesen Gedanken vgl. P. Hans Buob, Biblische Predigten zu den Sonntagsevangelien, Lj C, S 173-175).

Im zweiten Teil des heutigen Evangeliums berichtet Lukas vom ersten öffentlichen Auftreten Jesu nach seiner Taufe im Jordan. Erfüllt vom Heiligen Geist, den er bei der Taufe im Jordan empfangen hat, ist Jesus wieder nach Galiläa zurückgekehrt und hat in den Synagogen gelehrt. Er ist als Wanderprediger in Galiläa unterwegs gewesen und ist so auch in seine Heimatstadt Nazareth gekommen. Lukas weist darauf hin, dass Jesus am Sabbat wie gewohnt in die Synagoge ging.

Dieser kleine Zusatz „wie gewohnt“ erinnert daran, dass Jesus in den 30 Jahren seiner Kindheit und Jugend, wöchentlich am Sabbat am Gottesdienst in der Synagoge teilgenommen hat.

Das, was die Eltern mit ihm in Nazareth getan haben, ist ihm zur Gewohnheit geworden. Eine gute Gewohnheit ist eine Hilfe im Leben. Man kann den Eltern nur danken, wenn sie uns geholfen haben sich daran zu gewöhnen am Sonntag die heilige Messe mitzufeiern.

In der ersten Lesung aus dem Buch Nehemia haben wir auch von Menschen gehört, die sich versammeln und gemeinsam auf das Wort Gottes hören. Eine kleine Schar aus dem Volk Israel, die vom Exil nach Jerusalem heimgekehrt ist, versammelt sich in der noch halbzerstörten Stadt unter freiem Himmel, um auf das Wort Gottes zu hören und den Bund mit Gott zu erneuern. Es wird berichtet, dass die Menschen angefangen haben zu weinen, als sie die Weisungen Gottes aus dem Gesetzbuch des Mose gehört haben. Das Wort Gottes ist ihnen zu Herzen gegangen. Es hat Reue über vergangene Sünden erweckt und sie bewegt sich neu für Gott zu entscheiden, den Bund mit ihm zu erneuern. Diese Wirkung des Wortes Gottes hat den Priester Esra veranlasst den Menschen zu verkünden:

„Nun geht, haltet ein festliches Mahl und trinkt süßen Wein! Schickt auch denen etwas, die selbst nichts haben; […] Macht euch keine Sorgen, denn die Freude am Herrn ist eure Stärke“.

Die Freude am Herrn, die darin besteht, dass er ein Gott ist, der verzeiht, der einen neunen Anfang schenkt.

Liebe Brüder und Schwestern!

Im Lese Jahr C, in dem wir jetzt sind, hören wir an den Sonntagen im Jahreskreis Evangelien vom heiligen Lukas. Mögen seine Worte, von denen er einleitend sagt, dass sie zuverlässig sind, uns zu Herzen gehen und uns Nahrung für unseren Glauben an Jesus Christus sein. Er hat aufgeschrieben, was Gott durch Jesus gewirkt hat und immer noch wirkt, dass er den Armen die Gute Nachricht verkündet, Menschen, die vom Bösen gefangen sind, befreit und Kranke heilt.  

Mögen seine Worte uns Freude am Herrn schenken, die Kraft für unser Leben ist. Amen.

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Medjugorje-Botschaft vom 25.Jänner 2019

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Predigt zum 2. Sonntag im Jkr, Lj C 2019 (Pfr. Rupert Toferer, Kössen/Schwendt; gedanklich angeregt durch P. Hans Buob, Biblische Predigten zu den Sonntagsevangelien, Lj C, S 166-172).

Wir sehen Jesus Christus auf einer Hochzeit. Sicher hat er nicht nur an dieser Hochzeit teilgenommen. Er ist ganz Mensch gewesen und hat Freud und Leid mit den Menschen geteilt. Der Wein ist in der Bibel ein Bild für Überfluss, für Lebensfülle, für Freude. Wenn Jesus auf der Hochzeit von Kana Wasser in Wein verwandelt, dann hat er dafür gesorgt, dass die Freude, die Lebensfülle auf der Hochzeit erhalten bleibt.

Die Hochzeit ist in der Bibel auch ein Bild für die Beziehung Gottes zu seinem Volk, das er sich erwählt und geliebt hat. Im Buch des Propheten Hosea wir das Verhältnis zwischen Gott und seinem Volk im Bild einer Ehe ausgedrückt. Auch in der ersten Lesung der heutigen Messe haben wir vom bräutlichen Verhältnis gehört, das Gott mit dem Rest des Volkes eingegangen ist, das vom Exil heimgekehrt ist: „Wie der junge Mann sich mit der Jungfrau vermählt, so vermählt sich mit dir Dein Erbauer. Wie der Bräutigam sich freut über die Braut, so freut sich dein Gott über dich“.

Diese Bilder aus dem Alten Testament sind im Neuen Testament Wirklichkeit geworden. In Jesus Christus hat Gott seine bräutliche Beziehung zu uns Menschen verwirklicht. Jesus hat sich für uns hingegeben und uns als seine Braut erworben.

Die Hochzeit von Kana ist daher ein Bild für den neuen und ewigen Bund, den Jesus durch seinen Tod und seine Auferstehung mit uns geschlossen hat. Die Worte: „Meine Stunde ist noch nicht gekommen“, und auch, dass er seine Mutter mit „Frau“ anspricht, sind Hinweise auf die Stunde seines Todes und seiner Auferstehung. An zwei Stellen spricht Jesus seine Mutter als Frau an: Bei der Hochzeit in Kana und vom Kreuz herab, wo er seine Mutter dem Jünger und damit der ganzen Kirche zur Mutter gibt: „Frau, siehe Dein Sohn“.

Der Wein, den Jesus bei der Hochzeit in Kana im Überfluss gibt, verweist daher auf die Gabe, die er am Kreuz gibt, auf die Gabe seines Blutes. Es ist der Brautpreis, den er bezahlt hat, damit wir seine Braut sein können und an der Fülle seines Lebens teilnehmen dürfen. „Durch sein Blut haben wir die Erlösung, die Vergebung der Sünden“, heißt es im Epheserbrief (1,7). Es ist die Gabe der Erlösung, die Gabe des Lebens, die Jesus gibt. Diese Gabe der Erlösung und des Lebens, die Christus gegeben hat, hört nicht auf für uns zu fließen. Sie ist für uns geflossen als wir die Taufe empfangen haben. Er hat uns in seinen Tod und in seine Auferstehung hineingetaucht und uns reingewaschen und uns neues Leben gegeben. Das weiße Taufkleid ist das Brautkleid das wir erhalten haben.

Diese Gabe der Erlösung und des Lebens lässt Jesus immer wieder fließen, wenn wir die heilige Messe feiern: „Das ist der Kelch des neuen und ewigen Bundes. Mein Blut, das für euch und für viele vergossen wir, zur Vergebung der Sünden“. Die heilige Messe ist die Hochzeit, zu der uns Christus als unser Bräutigam einlädt. Er beschenkt uns mit der Gabe seiner größten Liebe. Wir dürfen mit dem Wasser des Alltags hinkommen, wenn uns die Freude und die Kraft fehlen, um die Pflichten der täglichen Aufgaben zu erfüllen. Jesus verwandelt das Wasser unseres Lebens.

Liebe Brüder und Schwestern!

Maria ist es, die bei der Hochzeit von Kana Jesus um den Wein bittet. Sie ist es auch, die unter dem Kreuz ihren Sohn um die Gabe der Erlösung bittet. Bitten wir Maria um ihre Fürsprache für alle, die sich von Jesus entfernt haben und nicht mehr aus den Quellen der Sakramente schöpfen, denen der Wein, die Gnade, ausgegangen ist. Auf der Hochzeit von Kana gibt uns Maria auch einen Hinweis, wie es richtig ist als Braut Christi zu leben: „Tut, was er euch sagt“. Das ist die Haltung der Braut, die auf den Bräutigam hört und tut was er sagt. Da ist auch Maria das schönste Beispiel. Bitten wir sie um ihre Fürsprache, damit es uns gelingt als Braut Christi zu leben und uns die Gnade Christi nicht ausgeht und wir mit seiner Kraft und Freude erfüllt sind. Amen.

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Predigt zum Fest der Taufe Jesu im Lj C (Rupert Toferer Kössen/Schwendt; gedanklich angeregt von P. Hans Buob, Biblische Predigten zu den Sonntagsevangelien Lj C, S 55-58).

Das Fest der Taufe Jesu beendet den weihnachtlichen Festkreis und leitet zum kirchlichen Jahreskreis über. Obwohl uns Jesus schon als erwachsener Mann begegnet, ist die Botschaft der Taufe Jesu noch mit der Botschaft von Weihnachten verbunden. Die Taufe Jesu bestätigt, was der Erzengel Gabriel der Jungfrau Maria und was der Engel des Herrn den Hirten über Jesus verkündet haben. Maria hat die Botschaft empfangen, dass ihr Kind Sohn des Höchsten und Sohn Gottes genannt werden wird. Den Hirten auf dem Feld ist die Botschaft verkündet worden, dass in Jesus der Retter geboren ist, Christus der Herr.

Bei der der Taufe Jesu bestätigt der Vater im Himmel, dass Jesus sein geliebter Sohn ist, an dem er Wohlgefallen hat. Dass der Heilige Geist auf Jesus herabkommt, bestätigt, dass er der Christus ist, der Messias, der mit dem Heiligen Geist Gesalbte. Alle sehen den Heiligen Geist sichtbar in Gestalt einer Taube auf Jesus herabkommen. Alle hören die Stimme des Vaters. Mit dem Geschehen der Taufe Jesu bestätigt Gott also öffentlich vor dem Volk, dass Jesus der langersehnte Messias, der Sohn Gottes ist und stärkt uns im Glauben an ihn.

Das Geschehen der Taufe Jesu bestätigt auch, was Johannes der Täufer gesagt hat, dass er mit Wasser tauft, dass einer kommen wird, der stärker ist als er, der die Menschen mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen wird. Mit Jesus ist dieser Stärkere gekommen. Erst die Taufe, die er spendet, vermag die Sünden abzuwaschen und den Heiligen Geist mitzuteilen und so die Menschen zu Kindern Gottes zu machen.

Auch wir haben dieses Geschenk der Taufe empfangen. Jesus hat die Erbschuld von uns abgewaschen und uns mit seinem Geist erfüllt und uns so zu einem geliebten Kind Gottes gemacht. Der Heilige Geist ist in uns, die Fülle des göttlichen Lebens: Liebe, Freude Friede … Und doch bringen wir oft nicht diese Früchte hervor.

Wir sind verbittert, lieblos und ohne inneren Frieden und Freude. Der Grund liegt darin, dass wir uns zu wenig Zeit nehmen für diesen großen Gast, der in uns ist. Wenn zum Beispiel ein Freund zu Besuch kommt, kann man nur von ihm empfangen, wenn man sich für ihn Zeit nimmt und nicht mit sich selber beschäftigt ist.

Bei der Taufe Jesu heißt es im Lukasevangelium: „Und während er betete, öffnete sich der Himmel und der Heilige Geist kam (…) auf ihn herab“. Der Heilige Geist kommt, während Jesus betet, während Jesus im Gespräch mit Gott ist. Das Gebet Jesu hat die Wirkung den Himmel zu öffnen und den Heiligen Geist zu empfangen. Von einem Urlaubspriester aus Deutschland, habe ich den Spruch bekommen der von CharleHaddon Spurgeon stammt: „Wer den Schlüssel des Gebetes hat, kann den Himmel öffnen“.

Dieser Spruch verdeutlicht den Wert und die Kraft des Gebetes. Im Gebet ist die Kraft, die den Himmel öffnet, der in uns ist. Es ist das Mittel durch das Gott sich mit uns vereinigt.

Mir ist zurzeit das Gebetsblatt sehr wertvoll, das der Leiter des Einkehrtages, Thomas Paul Kodiyan, im Herbst vergangenen Jahres vorgestellt hat. Es trägt den Titel „Persönliches Gebet“ und erinnert daran, dass durch die Taufe der Dreifaltige Gott in uns wohnt. Es enthält mehrere Schritte durch die alle Bereiche unseres Menschseins dem Dreifaltigen Gott übergeben werden mit der Bitte dass er sie reinige und heilige und mit den Früchten, Gaben und Charismen des Heiligen Geistes erfülle. Ich spüre, dass mich tagsüber mehr Kraft im Inneren erfüllt und es mir gelingt auch in Widerwärtigkeiten in der Liebe und im Frieden zu bleiben und so als Kind Gottes die Freude zu bewahren.

Liebe Brüder und Schwestern!

Auch im Tagesgebet zum heutigen Festtag der Taufe Jesu haben wir eine ähnliche Bitte ausgesprochen: „Gib, dass auch wir (…) in deinem Wohlgefallen stehen und als deine Kinder aus der Fülle dieses Geistes leben“. Amen.

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