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Medjugorje-Botschaft vom 25.Juni 2020 (39.Jahrestag der Erscheinungen)

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Medjugorje-Botschaft vom 25.April 2020

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Ostergrüsse des Pfarrers von Medjugorje

Ostergrüße des Pfarrers von Medjugorje,

  13.04.2020

Pater Marinko Sakota!

Liebe Brüder und Schwestern, Pfarreimitglieder, Pilger, liebe Freunde von Medjugorje, die ihr auf der ganzen Welt mit der Gospa (Muttergottes) verbunden seid, mit dem, was sie uns sagt, die ihr euch Ihr und Ihrem Aufruf zum Frieden und zum Gebet geöffnet habt, von Herzen grüße ich euch alle und möchte ein paar Worte an euchrichten.

Die Fastenzeit liegt hinter uns, Ostern steht vor der Tür. Das ist für uns alle ein Ruf zu einem Ostern in uns, dieses Jahr ist dieses Ostern besonders. Gerade in dieser Zeit der Corona-Virus Epidemie, in der wir ohne die Eucharistie, ohne das gemeinsame Gebet, ohne das Sakrament der Beichte geblieben sind, gerade dies ist die Zeit, die Zeit des Schweigens, die Zeit, in der wir uns in uns selbst versenken, die Zeit, in der wir dem Herrn erlauben, uns zu verwandeln.

Dies ist die Zeit des Gebets, in dem die Mutter möchte, dass wir uns Gott öffnen, wie sich die Natur der Sonne, der Sonnenwärme, öffnet, damit wir uns im Gebet der Liebe Gottes öffnen, Ihm erlauben, zu unserem Herzen zu sprechen, Ihm erlauben, dass die Strahlen Seiner Liebe unser Wesen berühren und dass in Ihm die Verwandlung stattfindet. So möchte die Gospa, unsere liebe Mutter, dass dies in uns geschieht, und Sie ruft uns auf: Kehrt zu Jesus zurück, kehrt zurück!

Kehrt zum Gebet und zum Fasten zurück! Richtet euren Blick und euer Herz auf Gott, öffnet euer Herz für die Liebe Gottes und befreit euch von allem, was euch von Gott, vom Gebet ablenkt. Lasst los, geht und kehrt zu Gott zurück, wie der verlorene Sohn, der zum Vater zurückkehrt.

Hier – die Zeit, in der wir uns jetzt befinden – ist die Zeit, in der sich der verlorene Sohn befindet, die Zeit des Schweigens, die Zeit, in der wir zu uns selbst kommen, wenn wir meditieren und nachdenken, die Zeit, in der wir schauen, wo wir einen  falschen Weg eingeschlagen haben, wo wir uns von Jesus entfernt haben, wann wir uns vom Gebet, vom Fasten, vom Wort Gottes, von unseren Familienmitgliedern, von den wahren Werten entfernt haben. Dies ist die Zeit, in der ich zurückkehre, indem ich mich wieder dem Herrn und dem Gebet zuwende. In all diesem, liebe Freunde, ist Maria uns ein Vorbild. Sie ist die Person, die sich dem Herrn öffnet und Ihm erlaubt, zu Ihrzu sprechen. „Hier bin ich, Herr, mir geschehe nach deinem Wort!“ Dies ist die Erlaubnis, dies ist das Öffnen des Herzens, und dies geschieht in Ihr im Schweigen. Als der Engel zu Ihr sprach, trat Maria in Ihr Inneres ein, sie tauchte in Ihr Herz ein, Sie blieb im Schweigen. Sie aber bewahrte alle diese Worte und erwog sie in Ihrem Herzen, wieder im Inneren, wieder im Schweigen.

Liebe Freunde, wir können diese Situation auf zwei Weisen verstehen. Wir können es als etwas verstehen, das uns auferlegt wurde, und ja, das ist es, wir wollten dies nicht. Wir können darüber klagen, weil wir nicht die Möglichkeit zur hl. Messe, zur Anbetung, zum Sakrament der Beichte haben, wir nicht die Möglichkeit haben hinauszugehen… Das erinnert uns an das, was die Israeliten in der Wüste getan haben, nachdem sie aus Ägypten ausgezogen sind, als sie murrten: „Wir haben nichts als dieses elende Essen, dieses Manna, das uns anwidert. Wir haben nichts als das.“ Also, auch das, was wir haben, ist nichts. Sie sehen nur, was sie nicht haben. Ebenso können wir auch jetzt unseren Blick auf das richten, was wir nicht haben, was uns fehlt, was wir nicht können.

Die zweite Möglichkeit ist, wir können diese auferlegte Zeit inetwas Gutes verwandeln. Wir haben die Möglichkeit zu wählen und zu sagen: „Ich möchte diese Zeit jetzt nutzen als eine Zeit der Gnade, als eine geschenkte Zeit zur inneren Verwandlung, um mein Herz für den Herrn zu öffnen, eine Zeit, in der ich ruhig werde, stoppe und stehenbleibe, eine Zeit, die mir hilft, nicht zu eilen, nichts zu überstürzen, um einzusehen, dass ich Zeit, für das Gebet, für dasWort Gottes und für meine Familienmitglieder habe.

Jetzt, liebe Freunde, ist Ostern! Tatsächlich, um es als wahres Ostern zu erleben.

Jesu Ostern geschah in Stille, es geschah und niemand hat es gesehen. Auch wir sind in der Stille unseres Zimmers und unseres Hauses. Jesus möchte, dass Ostern jetzt in uns geschieht, und es wird geschehen, wenn wir aus dem Grab herausgehen, in dem wir uns befinden, aus dem Grab negativer Gedanken, aus dem Grab negativer Gefühle gegenüber einigen Menschen und wenn wir beginnen, anderen Gutes zu wünschen.

Ebenso, wenn wir uns entscheiden zu vergeben, wenn wir anfangen, um die Liebe für eine Person zu beten, die wir nicht lieben, die wir nicht ertragen, die uns nicht lieb ist, die uns verletzt hat, wenn wir anfangen, für die Liebe in unserem Herzen für diese Person zu beten, dann ist dies das Herausgehenaus dem Grab.

Wenn wir uns entscheiden, das zu sehen, was gut ist, was uns gegeben wurde, was um uns herum ist, die Geschöpfe Gottes in der Natur zu sehen, wenn wir uns entscheiden, so vieles von dem zu sehen, was uns gegeben wurde, dann geschieht das Herausgehen aus dem Grab. Die Auferstehung! Ein neues Leben!
 

So, liebe Freunde, das wünsche ich euch von Herzen!

 
Frohe und gesegnete Ostern!

Ostergrüße des Pfarrers von Medjugorje, Pater Marinko Sakota: zum Video!

Quelle: medjugorje.hr

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Predigt zum 5. Fastensonntag Lj. A, 2020 (Pfr. Rupert Toferer, Kössen/Schwendt, inhaltlich angeregt durch P. Hans Buob, Biblische Predigten zu den Sonntagsevangelien, Lj A, S. 112-115)

Wir haben im Evangelium gehört, dass Lazarus aus Betànien, ein Mann, den Jesus liebt, krank geworden ist und dass sich Jesus zwei Tage Zeit gelassen hat, um ihn zu besuchen. Er lässt ihn zuerst sterben, um durch die Auferweckung des Lazarus seine Jünger und die Juden, die gekommen sind, um die beiden Schwestern des Lazarus zu trösten, zum Glauben an ihn zu führen. Die Krankheit des Lazarus dient dazu, dass Gott verherrlicht wird, dass der Sohn Gottes verherrlicht wird. Die Auferweckung des Lazarus bewirkt, dass Menschen zum Glauben an Jesus kommen, zum Glauben, dass der Vater ihn gesandt hat, dass er der Sohn Gottes ist, dass er Gott ist.

Bisher ist dieser Glaube noch nicht da gewesen. Das zeigt das heutige Evangelium: Sie glauben, dass Jesus Kranke heilen kann, mehr aber nicht. Von beiden Schwestern des Lazarus werden die Worte an Jesus gesprochen: „Herr, wärst du hier gewesen, dann wäre mein Bruder nicht gestorben“. Und die anwesenden Juden sagen: Wenn er dem Blinden die Augen geöffnet hat, hätte er dann nicht auch verhindern können, dass dieser hier starb“. Darin ist ausgesagt, dass sie glauben Jesus hätte dem Lazarus helfen können als er noch gelebt hat. Jetzt ist nichts mehr möglich. Es ist noch nicht der Glaube da, dass Jesus Gott ist und als Gott auch Herr über Leben und Tod ist. Es ist noch  nicht der Glaube da, dass der Vater durch Jesus Tote auferwecken kann und will.

Das ist es, was Jesus zutiefst in seinem Herzen erschüttert, dass dieser Glaube, dieses Vertrauen zu Gott, seinem Vater, noch nicht da ist. Er wirkt das Wunder, damit die Leute zum Glauben an ihn kommen. Viele sind zum Glauben an ihn gekommen, heißt es am Schluss des Evangeliums.

Mit der Auferweckung des Lazarus hilft Jesus seinen Jünger später glauben zu können, dass er selber auferstanden ist und lebt. Die Auferweckung des Lazarus festigt den Glauben seiner Jünger, sodass sie nicht mehr Angst haben müssen vor dem Weg des Leidens, den Jesus gehen muss und sie immer noch nicht wahrhaben wollen.

Mit der Auferweckung des Lazarus lässt er sie erkennen, dass er stärker ist als Leiden, Krankheit und Tod. Lazarus ist in sein irdisches Leben zurückkehrt und ist später doch wieder gestorben. Jesus ist zu einem neuen verklärten Leben auferstanden, das nicht mehr stirbt, das nicht mehr den Nöten des irdischen Lebens ausgesetzt ist. Zu diesem neuen unvergänglichen Leben möchte Gott auch uns durch den Glauben an Jesus führen, durch den Glauben an den, der gesagt hat: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben auch wenn er stirbt, …“. Marta ist von Jesus gefragt worden ob sie das glaubt und sie hat bekannt: „Ja, Herr, ich glaube, dass du der Christus bist, der Sohn Gottes, der in die Welt kommen soll“.

Liebe Brüder und Schwestern!

In der Osternachtfeier werden auch wir nach diesem Glauben an den Herrn Jesus Christus gefragt. Mögen uns noch die letzten zwei Wochen der Fastenzeit durch Gebet, Verzicht und gute Werke im Glauben an ihn stärken, sodass wir dann mit ganzem Herzen antworten können: Ich glaube. Möge uns dieser Glaube an den Sohn Gottes auch stärken in der gegenwärtigen Zeit der Not und Bedrängnis nicht aufzuhören ihn im Gebet um Befreiung und Hilfe zu bitten. Amen.  

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Medjugorje-Botschaft vom 25.März 2020

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Predigt zum 7. Sonntag i. Jkr. Lj A, 2020 (Pfr. Rupert Toferer, inhaltlich angeregt durch P. Hans Buob, Biblische Predigten zu den Sonntagsevangelien, Lj A, S 229-232)

Im heutigen Evangelium haben wir das Kernstück der Bergpredigt gehört, die Worte von der Feindesliebe. Mit dem Feind sind wohl nicht nur Menschen gemeint, die uns nach dem Leben trachten, sondern auch jene, von denen wir bewusst oder unbewusst verletzt worden sind mit Worten, Taten oder durch ihr Verhalten.

Jesus verkündet jene Liebe, von der Paulus im Korintherbrief sagt, dass sie niemals aufhört, dass sie alles erträgt, dass sie allem standhält. Die Bergpredigt ist an die Jünger Jesu gerichtet, an jene, die oft viel mitmachen, weil sie sich für ihn entschieden haben, weil sie zu ihm gehören und sein Evangelium leben und verkünden. Sie können ihren Auftrag nicht fruchtbringend erfüllen, wenn sie nicht erfüllt sind mit dieser Liebe, die nicht aufhört, die alles erträgt, die allem standhält.

Im Evangelium ist für die Liebe zu den Feinden das griechische Wort „agapao“ verwendet. Das ist mehr als die freundschaftliche Liebe, für die es im griechischen das Wort „phileo“ gibt, was so viel wie „gern haben“ bedeutet. Mit „agapao“ ist die „sich hingebende“ und „sich verschenkende“ Liebe gemeint. Das ist die göttliche Liebe, der Heilige Geist, den Jesus schenkt. Die Jünger können ihren Auftrag nicht erfüllen, wenn sie nur auf ihre eigene Kraft vertrauen, sondern anerkennen, dass sie selber schwach sind und dass Gott stark ist. Sie können nur Jünger Jesu sein, wenn sie immer wieder bei Jesus verweilen und von ihm Kraft empfangen.

Auch wenn wir uns entscheiden im Alltag als Jünger und Jüngerin Jesu zu leben, indem wir in seinem Sinne sprechen oder handeln oder einen Dienst für ihn übernehmen, kommt es vor, dass wir nicht nur anerkannt, sondern manchmal sogar entmutigt werden. Da braucht es diese göttliche Liebe, um durchzuhalten.

Ich kann zum Beispiel von einer Mitarbeiterin in einer Pfarre berichten, die sich entschieden hat den Blumenschmuck in der Kirche zu übernehmen. Sie hat von den Leuten kaum eine Wertschätzung und Dankbarkeit erhalten, stattdessen ist ihr mehrmals gesagt worden, was nicht passt, was besser gemacht werden könnte. Diese Tätigkeit konnte sie nur weitermachen, weil sie das Gebet und die Heilige Messe nicht vernachlässigt. Auch für die Caritassammler, die im März wieder von Haus zu Haus gehen, braucht es diese innere Kraft der Liebe, um an der Türe bei den Menschen freundlich zu bleiben.

Ein Beispiel für die Liebe von der Jesus im heutigen Evangelium spricht, hat uns der heilige Klemens Maria Hofbauer gegeben. Es ist ein eher extremes Beispiel, indem aber auch etwas Humor verpackt ist, was ja jetzt in der Zeit um den Fasching passt:

 

Der hl. Klemens Maria Hofbauer betrat um das Jahr 1800 in Warschau ein Gasthaus der Vornehmen und Reichen, um Geld für seine Waisenkinder zu sammeln. An einem Tisch saßen zwei preußische Offiziere. Pater Hofbauer bat sie: „Geben Sie mir bitte eine Spende für mein Waisenheim!“ Einer der Herren warf sich in Positur, verzog verächtlich das Gesicht, räusperte sich tief und spuckte Hofbauer voll ins Gesicht: „Nimm das und hau ab, du Pfaff!“ Klemens Hofbauer blieb ruhig stehen, zog sein Taschentuch, wischte sich das Gesicht ab, schaute dem aggressiven Offizier in die Augen und sprach: „Meine Herren, das war für mich, und jetzt geben Sie mir etwas für meine Waisenkinder“! Das brachte die Herren durcheinander. Ihr Hohn wandelte sich in Verlegenheit. Schließlich zogen sie ihre Börse und spendeten eine respektable Summe. (entnommen einer Predigt von Pater Bernhard Bossert vom 12.02.2017 – 7. Sonntag im JK, im Predigtforum der Redemptoristen)

Liebe Gläubige!

Wir sehen an diesem Beispiel welche Kraft für die Liebe Jesus einen Menschen schenkt, der sich entschieden hat mit ihm zu leben und reichlich von ihm zu empfangen. Amen.

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Predigt zum 6. Sonntag, Jkr. A, 2020 (Rupert Toferer, Kössen/Schwendt; inhaltlich angeregt von P. Hans Buob, Bibl. Predigten zu den Sonntagsevangelien, Lj. A, S. 220-228)

Wir haben heute einen längeren Abschnitt aus der Bergpredigt Jesu gehört. Es sind Worte, die er an seine Jünger richtet. Damit sind nicht nur die Apostel gemeint, die alles verlassen haben und ihm nachgefolgt sind. Es ist der Wille Gottes, dass alle Menschen Jünger Jesu werden. „Geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vater und des Sohnes und des Heiligen Geistes, …“, hat der Auferstandene den Aposteln aufgetragen. Dort, wo wir hingestellt sind, in Ehe und Familie, am Arbeitsplatz, in Beruf und Freizeit sollen wir als Jünger Jesu leben.

Heute haben wir gehört, dass die Gerechtigkeit der Jünger Jesu größer sein soll als die der Schriftgelehrten und der Pharisäer. Gerechtigkeit ist dort gegeben wo das Wort und die Lehre Jesu mit dem Leben des Menschen übereinstimmen.

Die Pharisäer und die Schriftgelehrten haben geglaubt, wenn sie wörtlich erfüllen, wenn sie rein äußerlich tun, was im Gesetz geschrieben steht, dann sind sie vor Gott gerecht, ohne dabei zu achten mit welcher Gesinnung oder Absicht sie es tun.

Die größere Gerechtigkeit, von der Jesus spricht, besagt, dass in den Geboten Gottes ein noch tieferer Sinn enthalten ist, als er wörtlich besagt und den gilt es zu erkennen und zu tun.

Anhand von Beispielen bringt Jesus den tieferen Sinn der Gebote, die größere Gerechtigkeit, zum Ausdruck:

Er erinnert sie zuerst an das 5. Gebot: „Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt worden ist: Du sollst nicht töten; wer aber jemand tötet, soll dem Gericht verfallen sein. Ich aber sage euch: Jeder, der seinem Bruder auch nur zürnt, soll dem Gericht verfallen sein“. Damit ist ausgesagt, dass es beim 5. Gebot nicht nur um den Schutz des Lebens geht, das unantastbar ist, sondern dass es überhaupt um das Verhältnis der Menschen untereinander geht.

Jesus nennt hier den Bruder, das heißt es geht um ein geschwisterliches Verhältnis der Menschen untereinander.

Dieses brüderliche Verhältnis unter den Menschen ist nicht erst zerstört, wenn jemand umgebracht wird, sondern wenn jemand auf einen anderen zornig ist oder entwürdigende Worte zu ihm spricht. Der Wille Gottes ist, dass es unter den Menschen den Frieden gibt. Der ist schon zerstört, wenn jemand böse Gedanken oder böse Worte gegen einen Mitmenschen aufkommen lässt. Da kann sich jeder fragen: Wie oft habe ich schon gedanklich oder mit Worten jemanden verletzt oder gar gemordet?

Auch mit dem sechsten Gebot ist es so, dass es nicht erst übertreten ist, wenn Ehebruch in der Tat geschehen ist.  Dieses Gebot ist schon übertreten, wenn sich der Mensch von seinen Augen verleiten und im Herzen ein falsches Begehren aufkommen lässt. Es geht also um die innere Haltung, um die Reinheit im Herzen. Unsere Sinne, der Sehsinn, der Tastsinn, oder die anderen Sinne, sind Versuchungen ausgesetzt und können sich zum Bösen verleiten lassen.

Auch bei dem alttestamentlichen Gebot: „Du sollst keinen Meineid schwören, …“ entgegnet Jesus: „Schwört überhaupt nicht. Euer Ja sei ein Ja und euer Nein ein Nein“. Er stellt das „Schwören unter Menschen“ oder „einen Eid ablegen“ überhaupt in  Frage. Es braucht sie  nur, weil unsere Ja nicht immer ein Ja und unser Nein nicht immer ein Nein ist. Gottes Wille ist ein offenes und ehrliches Verhältnis unter den Menschen.

Liebe Brüder und Schwestern!

Wie ist es möglich diese größere oder tiefere Gerechtigkeit zu erfüllen. Jesus ist gekommen, nicht um das Gesetz aufzuheben, sondern zu erfüllen. Er hat mit seinen Gedanken, mit seinem Herzen und Taten, mit seiner ganzen Person den Willen Gottes bis ins Letzte erfüllt. Er lädt uns ein, dass wir zu ihm kommen und uns von ihm erlösen lassen und von ihm Kraft für unser inneres Leben empfangen. Er selber macht uns fähig so zu denken, zu reden und zu handeln, dass die Menschen um uns etwas davon spüren, dass wir seine Jünger sind. Amen.

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Medjugorje-Botschaft vom 25.Februar 2020

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Gebetstreffen mit FJM

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Predigt zum Fest Darstellung des Herrn – Maria Lichtmess (Rupert Toferer, Kössen/Schwendt)

Im Evangelium haben wir gehört, dass Maria und Josef das Jesuskind in den Tempel von Jerusalem gebracht haben, um es Gott, dem Herrn, darzustellen. Sie erfüllen das Gesetz des Mose, indem es heißt, dass jede Erstgeburt bei Mensch und Vieh dem Herrn geheiligt ist, dem Herrn gehört. Jeder erstgeborene Sohn muss ausgelöst werden (Vgl. Ex 13, 2.13). Als fromme Eltern erfüllen Maria und Josef die Vorschrift des Gesetzes, indem sie ihr Kind Gott darstellen, es ihm weihen.

Da Jesus nicht nur das Kind Mariens, sondern auch der Sohn Gottes ist, hat seine Darstellung eine andere Bedeutung als die Darstellung eines gewöhnlichen Kindes. Jesus hat sich bereits bei seinem Kommen in die Welt seinem Vater geweiht. Im Hebräerbrief spricht Christus bei seinem Eintritt in die Welt zu seinem Vater: „[…]einen Leib hast du mir bereitet, […]um deinen Willen, Gott, zu tun“ (10,5-10). Schon mit dem ersten Augenblick seiner Menschwerdung hat sich Jesus ganz dem Willen des Vaters dargebracht (Vgl. Stefano M. Manelli, Biblische Mariologie, Hrsg. Manfred Hauke 2018, S. 250-251).

Ähnlich wie bei seiner Taufe im Jordan, die er nicht nötig hatte, lässt er es auch hier geschehen, dass man ihn in den Temel bringt und die Vorschrift des Gesetzes erfüllt. Auch die Auslösung des Erstgeborenen mit dem vorgeschriebenen Opfer hat für Jesus einen anderen Sinn. Er ist nicht in den Tempel gekommen um ausgelöst oder abgelöst zu werden. Sondern er kommt in den Tempel, um zu erlösen, von Sünden zu reinigen (Vgl. Manelli, S. 250-251). Mit der Darbringung  Jesu im Tempel erfüllt sich das Wort des Propheten Maleachi, das wir in der ersten Lesung gehört haben: „Dann kommt plötzlich zu seinem Tempel der Herr, den ihr sucht, […]. Er reinigt die Söhne Levis, er läutert sie wie Gold und Silber“ (Mal 3,1.3).

Auf diese Sendung des Herrn, Erlöser für die Menschen zu sein, weist auch der greise Simeon hin, wenn er  mit dem Jesuskind in seinen Händen die Worte spricht, dass dieses Kind das Heil ist, das Gott vor allen Völkern bereitet hat, das Licht zur Erleuchtung der Heiden.

Heil bedeutet nichts anderes als das, was der Name Jesus bedeutet: Retter, Erlöser, Befreier (Vgl. Dr. Matthias Stubhann u.a., Die Bibel von A-Z, Das aktuelle Lexikon zur Bibel, S. 338). In Jesus hat uns der Vater im Himmel den geschenkt, der das Heil für alle Völker ist. Heil weist auf seine Menschwerdung hin, auf seinen Leib, den er für uns aus Maria angenommen und den er für uns am Kreuz hingegeben hat. Licht weist auf seine Gottheit hin. Von ihm bekennen wir im großen Glaubensbekenntnis, dass er Gott von Gott und Licht von Licht ist. Jesus ist Licht als Quelle (Vgl. Rene Laurentin, zit. in Manelli S. 253 Fußnote). Er verströmt sich und lässt uns teilnehmen an seinem göttlichen Leben, was Licht für uns ist. „In ihm war Leben und das Leben war das Licht für die Menschen“ (Joh 1,4).

Unser Herr Jesus Christus ist gekommen, um uns von den Sünden zu reinigen und uns göttliches Leben zu schenken, Leben in Fülle. Mit den brennenden Kerzen in den Händen und der Mitfeier dieses Festes setzen wir ein Zeichen für dieses zentrale Bekenntnis unseres Glaubens.

Liebe Brüder und Schwestern!

Bitten wir Maria um ihre Fürsprache, dass wir in ihrem Sohn den erkennen, der Heil und Licht für unser Leben ist. Bitten wir sie auch um ihre Fürsprache, dass wir uns für das Wirken Jesu öffnen, der uns von Dunkelheit reinigen und uns zum Licht der Welt machen will. Amen.

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