Kirche/Liturgie

Predigt zum 31. Sonntag im Jahreskreis Lj C (Pfr. Rupert Toferer, Kössen/Schwendt)

Wir stehen noch im Jahr der Barmherzigkeit,

das am 20. November 2016 mit dem Christkönigssonntag endet. Nützen wir diese letzten drei Wochen um noch eine Pforte der Barmherzigkeit zu besuchen und sie zu durchschreiten und den Jubiläumsablass zu gewinnen.

In den Texten der heutigen heiligen Messe haben wir Worte gehört, die uns im Glauben stärken, dass Gott barmherzig ist. In der Lesung hat es geheißen, dass Gott mit allen erbarmen hat und über die Sünden der Menschen hinwegsieht. Gott ist geduldig mit uns sündigen Menschen. Er schlägt nicht gleich drein, wenn wir etwas falsch gemacht haben. Er hat die Kraft uns lange zu ertragen und schenkt uns Zeit, damit wir über unser Leben nachdenken und uns ändern, wo wir uns vom seinem Willen entfernt haben. Gott will, dass der Mensch sich nicht unter Zwang oder unter Druck bekehren muss, sondern, dass er selber einsichtig wird. Er erinnert den Menschen von Zeit zu Zeit daran, dass etwas nicht stimmt in seinem Leben. Er klickt sozusagen beim ihm an um ihm eine Hilfe zu geben seine Sünden zu erkennen und sich von ihnen abzuwenden.

Die Barmherzigkeit Gottes dürfen wir auch darin erkennen, dass Gott ein Freund des Lebens ist, wie wir es auch in der Lesung gehört haben. Ihm geht es immer darum, dass wir das Leben haben und dass dieses Leben nicht zu sehr eingeschränkt und belastet ist durch körperliche Gebrechen oder Wunden der Seele. In Jesus hat sich Gott den Kranken und leidenden Menschen zugewendet und sie geheilt und zu neuem Leben befreit.

Dass Gott ein Freund des Lebens ist, ist in der Lesung auch in der Anrede ausgesprochen: „Du liebst alles, was ist und verabscheust nichts, was Du gemacht hast“. Diese Worte stärken uns im Vertrauen, dass wir von Gott geliebt sind. Wir sind nicht erst von ihm geliebt, wenn wir etwas leisten. Wir sind von ihm geliebt, weil er uns erschaffen hat. Wenn Gott mich nicht lieben würde, dann wäre ich gar nicht da. Denn hätte er etwas gehasst, so hätte er es nicht geschaffen.

Die Lesung weist auch darauf hin, dass Gott uns nicht nur erschaffen hat, sondern, dass er uns auch im Dasein erhält. Wie könnte etwas ohne deinen Willen Bestand haben? Alles hat Bestand, weil es der Wille Gottes ist. Wir verdanken also seinem Willen, dass wir im Dasein erhalten bleiben und Bestand haben, selbst über dem Tod hinaus.

Die Barmherzigkeit Gottes dürfen wir also zuerst darin erkennen, dass wir von Gott geliebt und gewollt sind, auch wenn wir uns von ihm losgesagt und eigene Wege gegangen sind. Ein Beispiel für diese Barmherzigkeit Gottes gibt uns das heutige Evangelium vom Zachäus. Die Zöllner sind in keinem guten Ansehen gestanden, weil sie durch überhöhte Tarife an den Grenzen und Mautstellen Menschen ausgebeutet und sich selbst bereichert haben. So ist auch Zachäus von den Leuten schief angesehen worden und war beim ganzen Volk verachtet. Und ausgerechnet an ihn wendet sich Jesus. Jesus sieht das Herz des Zachäus, das gefesselt ist durch die Habsucht und den Egoismus, das nicht frei ist für das wahre Glück, für die Liebe, für Gott. Er hat Mitleid mit dem unglücklichen Herzen des Zöllners und wendet sich ihm zu und schenkt ihm seine Liebe. Durch diese Liebe, die Zachäus von Jesus empfängt, beginnt sich sein Herz zu wandeln. Mit Vorwürfen oder Anklagen hätte Jesus sein Ziel nicht erreicht.

Liebe Brüder und Schwestern!

Die Botschaft der Lesung und des Evangeliums stärken auch uns in dieser Haltung, Menschen, die sich wenig um die Gottes- und Nächstenliebe bemühen, in Geduld zu ertragen, nicht aufzuhören sich ihnen zuzuwenden und ihnen Gutes zu tun. Es ist ja auch eines der geistigen Werke der Barmherzigkeit, Lästige geduldig zu ertragen. Dort, wo Menschen nicht aufhören die Liebe zu leben, dort verwandeln sich die Herzen. Zu dieser Haltung der Barmherzigkeit sind wir aber nur fähig, wenn wir selber immer wieder unser Herz öffnen für die Begegnung mit Gott im Gebet und in den Sakramenten. Jesus will immer auch bei uns zu Gast sein. Amen.

Wir stehen noch im Jahr der Barmherzigkeit, das am 20. November 2016 mit dem Christkönigssonntag endet. Nützen wir diese letzten drei Wochen um noch eine Pforte der Barmherzigkeit zu besuchen und sie zu durchschreiten und den Jubiläumsablass zu gewinnen.
In den Texten der heutigen heiligen Messe haben wir Worte gehört, die uns im Glauben stärken, dass Gott barmherzig ist. In der Lesung hat es geheißen, dass Gott mit allen erbarmen hat und über die Sünden der Menschen hinwegsieht. Gott ist geduldig mit uns sündigen Menschen. Er schlägt nicht gleich drein, wenn wir etwas falsch gemacht haben. Er hat die Kraft uns lange zu ertragen und schenkt uns Zeit, damit wir über unser Leben nachdenken und uns ändern, wo wir uns vom seinem Willen entfernt haben. Gott will, dass der Mensch sich nicht unter Zwang oder unter Druck bekehren muss, sondern, dass er selber einsichtig wird. Er erinnert den Menschen von Zeit zu Zeit daran, dass etwas nicht stimmt in seinem Leben. Er klickt sozusagen beim ihm an um ihm eine Hilfe zu geben seine Sünden zu erkennen und sich von ihnen abzuwenden.

Die Barmherzigkeit Gottes dürfen wir auch darin erkennen, dass Gott ein Freund des Lebens ist, wie wir es auch in der Lesung gehört haben. Ihm geht es immer darum, dass wir das Leben haben und dass dieses Leben nicht zu sehr eingeschränkt und belastet ist durch körperliche Gebrechen oder Wunden der Seele. In Jesus hat sich Gott den Kranken und leidenden Menschen zugewendet und sie geheilt und zu neuem Leben befreit.

Dass Gott ein Freund des Lebens ist, ist in der Lesung auch in der Anrede ausgesprochen: „Du liebst alles, was ist und verabscheust nichts, was Du gemacht hast“. Diese Worte stärken uns im Vertrauen, dass wir von Gott geliebt sind. Wir sind nicht erst von ihm geliebt, wenn wir etwas leisten. Wir sind von ihm geliebt, weil er uns erschaffen hat. Wenn Gott mich nicht lieben würde, dann wäre ich gar nicht da. Denn hätte er etwas gehasst, so hätte er es nicht geschaffen.
Die Lesung weist auch darauf hin, dass Gott uns nicht nur erschaffen hat, sondern, dass er uns auch im Dasein erhält. Wie könnte etwas ohne deinen Willen Bestand haben? Alles hat Bestand, weil es der Wille Gottes ist. Wir verdanken also seinem Willen, dass wir im Dasein erhalten bleiben und Bestand haben, selbst über dem Tod hinaus.

Die Barmherzigkeit Gottes dürfen wir also zuerst darin erkennen, dass wir von Gott geliebt und gewollt sind, auch wenn wir uns von ihm losgesagt und eigene Wege gegangen sind. Ein Beispiel für diese Barmherzigkeit Gottes gibt uns das heutige Evangelium vom Zachäus. Die Zöllner sind in keinem guten Ansehen gestanden, weil sie durch überhöhte Tarife an den Grenzen und Mautstellen Menschen ausgebeutet und sich selbst bereichert haben. So ist auch Zachäus von den Leuten schief angesehen worden und war beim ganzen Volk verachtet. Und ausgerechnet an ihn wendet sich Jesus. Jesus sieht das Herz des Zachäus, das gefesselt ist durch die Habsucht und den Egoismus, das nicht frei ist für das wahre Glück, für die Liebe, für Gott. Er hat Mitleid mit dem unglücklichen Herzen des Zöllners und wendet sich ihm zu und schenkt ihm seine Liebe. Durch diese Liebe, die Zachäus von Jesus empfängt, beginnt sich sein Herz zu wandeln. Mit Vorwürfen oder Anklagen hätte Jesus sein Ziel nicht erreicht.

Liebe Brüder und Schwestern!
Die Botschaft der Lesung und des Evangeliums stärken auch uns in dieser Haltung, Menschen, die sich wenig um die Gottes- und Nächstenliebe bemühen, in Geduld zu ertragen, nicht aufzuhören sich ihnen zuzuwenden und ihnen Gutes zu tun. Es ist ja auch eines der geistigen Werke der Barmherzigkeit, Lästige geduldig zu ertragen. Dort, wo Menschen nicht aufhören die Liebe zu leben, dort verwandeln sich die Herzen. Zu dieser Haltung der Barmherzigkeit sind wir aber nur fähig, wenn wir selber immer wieder unser Herz öffnen für die Begegnung mit Gott im Gebet und in den Sakramenten. Jesus will immer auch bei uns zu Gast sein. Amen.

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