Betrachtung zum Sonntagsevangelium 27.März 2011

Evangelium: Joh 4, 5-15.19b-26.39a.40-42

In jener Zeit kam Jesus zu einem Ort in Samarien, der Sychar hieß und nahe bei dem Grundstück lag, das Jakob seinem Sohn Josef vermacht hatte.Dort befand sich der Jakobsbrunnen. Jesus war müde von der Reise und setzte sich daher an den Brunnen; es war um die sechste Stunde.Da kam eine samaritische Frau, um Wasser zu schöpfen.

 Jesus sagte zu ihr: Gib mir zu trinken! Seine Jünger waren nämlich in den Ort gegangen, um etwas zum Essen zu kaufen. Die samaritische Frau sagte zu ihm: Wie kannst du als Jude mich, eine Samariterin, um Wasser bitten? Die Juden verkehren nämlich nicht mit den Samaritern.Jesus antwortete ihr: Wenn du wüsstest, worin die Gabe Gottes besteht und wer es ist, der zu dir sagt: Gib mir zu trinken!, dann hättest du ihn gebeten, und er hätte dir lebendiges Wasser gegeben. Sie sagte zu ihm: Herr, du hast kein Schöpfgefäß, und der Brunnen ist tief; woher hast du also das lebendige Wasser? Bist du etwa grö­ßer als unser Vater Jakob, der uns den Brunnen gegeben und selbst daraus getrunken hat, wie seine Söhne und seine Herden? Jesus antwortete ihr: Wer von diesem Wasser trinkt, wird wieder Durst bekommen; wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, wird niemals mehr Durst haben; vielmehr wird das Wasser, das ich ihm gebe, in ihm zur sprudelnden Quelle werden, deren Wasser ewiges Leben schenkt. Da sagte die Frau zu ihm: Herr, gib mir dieses Wasser, damit ich keinen Durst mehr habe und nicht mehr hierher kommen muss, um Wasser zu schöpfen. Ich sehe, dass du ein Prophet bist. Unsere Väter haben auf diesem Berg Gott angebetet; ihr aber sagt, in Jerusalem sei die Stätte, wo man anbeten muss. Jesus sprach zu ihr: Glaube mir, Frau, die Stunde kommt, zu der ihr weder auf diesem Berg noch in Jerusalem den Vater anbeten werdet. Ihr betet an, was ihr nicht kennt, wir beten an, was wir kennen; denn das Heil kommt von den Juden. Aber die Stunde kommt, und sie ist schon da, zu der die wahren Beter den Vater anbe­ten werden im Geist und in der Wahrheit; denn so will der Vater angebetet werden. Gott ist Geist, und alle, die ihn anbeten, müssen im Geist und in der Wahrheit anbeten. Die Frau sagte zu ihm: Ich weiß, dass der Messias kommt, das ist: der Gesalbte – Christus. Wenn er kommt, wird er uns alles verkünden.Da sagte Jesus zu ihr: Ich bin es, ich, der mit dir spricht. Viele Samariter aus jenem Ort kamen zum Glauben an Jesus. Als die Samariter zu ihm kamen, baten sie ihn, bei ihnen zu bleiben; und er blieb dort zwei Tage.Und noch viel mehr Leute kamen zum Glauben an ihn aufgrund seiner eigenen Worte.Und zu der Frau sagten sie: Nicht mehr aufgrund deiner Aussa­ge glauben wir, sondern weil wir ihn selbst gehört haben und nun wissen: Er ist wirklich der Retter der Welt.

                              

   
 Meine Gedanken aus der Predigt!

 Jesus ist dazu gekommen um dessen Willen zu erfüllen der Ihn gesandt hat,und das zu Ende zu führen was Gott Vater begonnen hat. Und an Ihm sollen wir festhalten. So will Gott angebetet werden in Geist und Wahrheit. Gott ist Geist, und alle, die ihn anbeten, müssen im Geist und in der Wahrheit anbeten.Denken wir einmal darüber nach, ist es nicht manchmal so das wir andere Götter anbeten, (Menschen, Esotherik, Geld, Sport, weltliche Dinge). Ist es nicht so das wir mit uns selbst unserem Egoismus , Eigenwillen, Eigenliebe und unseren Sorgen so beschäftigt sind das wir darüber Gott ganz vergessen der eigentlich das wichtigste im Leben sein soll.Überlegen wir welchen Stellenwert hat Jesus Christus in unserm Leben. Erfüllen wir so wie Jesus Gottes Willen ? stehen nicht oft unser Eigenwille oft im Vordergrund? Versuchen wir Jesus und gottes Willen,  in unserem Leben den Ersten Platz zu geben, in dem wir Ihn im Herzen anbeten, im Geist und in der Wahrheit. Dann werden wir eine tiefe Freundschaft mit Jesus haben, er wird die Quelle des lebendigen Wasser in unseren Herzen wieder wecken, ohne das die Seele nicht leben kann. Er wird uns verwandlen und uns helfen himmlische Schätze für das ewige Leben zu sammeln.  Er wird so behutsam und liebevoll mit uns umgehen, wie mit der Frau am Jakobsbrunnen die er in Liebe zurechtwies und so ihr vertrauen gewann. Suchen wir Ihn ständig in unserem Herzen , den jeden Seele hat Sehnsucht nach Gott, Sehnsucht geliebt zu werden , Sehnsucht nach dem ewigen Leben, nach dem lebendigen Wasser so wie es inm Psalm 63 heißt:“Gott, du bist mein Gott, dich suche ich! Meine Seele dürstet nach dir, mein Leib dürstet nach dir, mein Leib schmachtet nach dir wie dürres, lechzendes Land ohne Wasser. Diese Sehnsucht werden wir nur bei Gott finden. 

 Den Gott ist die Liebe.

  

 

Dieser Beitrag wurde unter Betrachtung Sonntagslesungen veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.