Gedichte von Frauen über ihre ungeborenen Kinder, die einer Abtreibung anheimgefallen sind.

Am Tag danach

Kinder
Wo kommen nur all diese Kinder her?
Wohin ich schaue,
erblick‘ ich noch mehr!
Schwangere Frauen, Mütter, Kinder.
So viele Babys
hab1 ich vorher nie geseh’n.
Alle erinnern mich daran,
was gestern gescheh’n.
Ich war schlecht beraten,
das weiss ich heute!
Ärzte sind wohl besondere Leute!
«Wollen sie das Kind?»
 «Es muss ja nicht sein!»
 «Es ist gar nicht so schlimm!»
 «Der Eingriff ist nur klein!»
 «Nein, eine Beratung ist nicht erforderlich.»
«Ich habe eine Spezialausbildung, ganz erstklassig!»
 «Und Kinder gibt es sowieso zu viele, wie Sand am Meer!» 
 
*******
 

Nur mein Kind,das gibt es nun nicht mehr.

Gestern sah ich
 keinen anderen Weg als diesen!
Heute sehe ich Kinder
wohin ich auch geh‘!
Und in meinem Herzen
schreit tiefes Weh!
 
****
 

Wie konnte das geschehen?

Wie konnte geschehen,
dass ich Dich nicht erkannte?
Wie war es möglich,
dass ich «Kind» dich nicht nannte?
Verstrickt, gefangen und so allein
traf ich diese Entscheidung.
Musste es sein?
Es musste nicht sein!
Dein winziges Leben, 
du Wunder, Du Glück.
 – geopfert (den andern) –
bringt keiner zurück.
In Tränen gebadet
wurdest Du manche Nacht.
Verzeih mir, mein Kleines!
Verzeih mir, mein Gott! 
Doch das dunkelste Rot,
Scharlach, wie Blut,
 wird weiss wie die Sonne
 – und: «Alles ist gut.»
Dank Dir, mein Gott!
  

Auszug aus dem Buch Myriam warum weinst Du ?
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2 Antworten zu Gedichte von Frauen über ihre ungeborenen Kinder, die einer Abtreibung anheimgefallen sind.

  1. Franz Kalwoda sagt:

    JETZT FÜR DAS LEBEN
    Hl. Messe jeden ersten Samstag im Monat um 09:00 Uhr,
    Pfarre Nußdorf, Greinergasse 25, 1190 Wien,
    für „alle Täter und Opfer durch Abtreibung“, danach Rosenkranz.

    „Beten ist die radikalste Form sich einzumischen“

    „Die Macht des Bösen lebt von der Feigheit des Guten.” (Don Bosco)

    Ein Beispiel: Welchen Rat würde heute eine Familie mit folgender Voraussetzung erhalten: Der Vater hat Syphilis, die Mutter Tuberkulose. Sie haben bereits vier Kinder; davon ist das Erste blind, das Zweite gestorben, das Dritte taubstumm und das Vierte tuberkulös wie die Mutter. Die Mutter erwartet ein fünftes Kind, die Eltern wären zu einer Abtreibung bereit, wenn ihnen dazu geraten wird… Du bist der Meinung, das Kind sollte in diesem Fall abgetrieben werden? – Dann hast du soeben beschlossen, Beethoven zu töten…

    Du kannst ihre Stimme sein und Leben retten!
    Zeig überall und immer wieder, friedlich mit Argumenten und Fakten auf, damit Folter und Mord nicht weiter toleriert oder schöngeredet werden. Schau nicht weg,
    setze dich JETZT FÜR DAS LEBEN derer ein, die niemand hört!

    Diese links können Hoffnung und Information geben:

    http://www.hli.at/

    http://www.youthforlife.net/

    http://thomaslachetta.wordpress.com/2011/09/03/gianna-jessen-hat-ihre-eigene-spatabtreibung-uberlebt/

    http://www.liebt-einander.org/nr/abtreibung/die_bekehrung_von_bernard.html

  2. Anuschka sagt:

    Sowas muss man erleben,
    das Beschreiben fällt schwer,
    hergeben möcht ich Dich
    jetzt schon nicht mehr!

    Jeder Tritt, jedes Zucken
    bringt mich näher zu Dir
    und jeden Tag wart ich
    auf diesen Teil von mir!

    Ich denk an die Stunden
    nach Deinem Erwachen
    und bilde mir ein,
    ich hör dich schon lachen.

    Ich lieg da, halt dich fest
    und träum vor mich hin
    und ich hoffe du weißt,
    wie glücklich ich bin!

    das ist mein gedicht für mein ungeborenes kind

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