Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir feh­len.(4.Ostersonntag)

Evangelium: Joh 10,1-10

In jener Zeit sprach Jesus: Amen, amen, das sage ich euch: Wer in den Schafstall nicht durch die Tür hineingeht, sondern anderswo einsteigt, der ist ein Dieb und ein Räuber.Wer aber durch die Tür hineingeht, ist der Hirt der Schafe. Ihm öffnet der Türhüter, und die Schafe hören auf seine Stimme; er ruft die Schafe, die ihm gehören, einzeln beim Namen und führt sie hinaus. Wenn er alle seine Schafe hinausgetrieben hat, geht er ihnen voraus, und die Schafe folgen ihm; denn sie kennen seine Stimme. Einem Fremden aber werden sie nicht folgen, sondern sie werden vor ihm fliehen, weil sie die Stimme des Fremden nicht kennen. Dieses Gleichnis erzählte ihnen Jesus; aber sie verstanden nicht den Sinn dessen, was er ihnen gesagt hatte.Weiter sagte Jesus zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Ich bin die Tür zu den Schafen. Alle, die vor mir kamen, sind Diebe und Räuber; aber die Schafe haben nicht auf sie gehört. Ich bin die Tür; wer durch mich hinein­geht, wird gerettet werden; er wird ein- und ausgehen und Weide finden. Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten; ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.

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Hirt und Herde sind bei einem Hirtenvolk Bezeichnungen für Herrscher und Volk, auch für Lehrer und Gemeinde.

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KOMMENTAR ZUM EVANGELIUM

Jesu,unser gute Hirte, will das wir leben!!

Der 4. Sonntag der Osterzeit wird seit altersher der Gute-Hirten-Sonntag genannt und ist der Weltgebetstag um geistliche Beru­fungen – ein wahrlich wichtiges Anliegen in einer vater- und hir­tenlosen Gesellschaft unserer Zeit! Beten wir für die Priester, Bischöfe , Kardinäle. Beten wir für unseren Hirten Papst Benetikt um viel Kraft denn viele unserer Priester und Ordensleuten folgen ihm nicht mehr nach.

Ja, der Rauch des Satans ist schon in unseren Kirchen eingezogen. Die Liturgieordnungen werden schon lange nicht mehr eingehalten so wie es unser Papst anordnet. Unser Herrr Jesus wird aufs außerste geschändet, in der heiligen Eucharestie. Sie hören nicht auf die Stimme unseres guten Hirten, sie erkennen sie nicht mehr oder sie wollen sie nicht mehr erkennen. Jene die glauben unserem Papst nicht mehr folgen zu müssen, ja jene sind die Räuber und die Diebe von denen unser Herr in diesem Evangelium spricht, und sie glauben noch sie tun uns etwas Gutes.

Glauben wir wirklich das ist Gotteswerk we nn wir die Kommunionbänke raus reißen und dem Volk damit die Möglichkeit genommen wird unseren Herrn würdig so wie es ihm gebührt zu empfangen?Glauben wir wirklich, das die Handkommunion Gottes Werk ist, wo ständig Partikel von unserem Herrn auf den Boden fallen und der nächste der dran kommt zur Kommunion darauf rumtrappelt, denn ach ja die Patene die brauchen wir ja auch nicht, die ist uns im Weg bei der Handkommunion?

Glauben wir wirklich das ist Gottes Werk, Leute haben wir die Augen zu. Glauben wir wirklich das es Gott gefällt wenn die Laien mehr  Sagen haben am Altar als der Priester? Glauben wir wirklich das der Volksaltar Gottes Werk ist wo der Priester „gezwungen wird“ mehr oder weniger dem Herrn während der Messe denn Rücken zu kehren?

Nein, Leute das ist nicht die Stimme des Hirten das kann ich mit Gewißheit sagen. Hören wir wieder auf unseren Papst! Lesen wir seine Enzyklien  und folgen wir ihm nach, tun wir was Jesus unser gute Hirte uns durch unseren Papst sagt, hören wir auf seine Stimme! Sie können auch gerne bei uns unser Buch „Licht und Finsternis erwerben, es resultiert auf den Grundstock des Lehramtes von Papst Benedikt XVI. und seinem Vorgänger.

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Unser gute Hirt Herr Jesus, er will dass wir leben und er gibt sein Leben dafür hin, dass wir leben! Er will, dass wir  das Leben haben und es in Fülle haben! Er selber stellt sich auch als Tür zu den Schafen vor, wer durch diese Tür, die er Jesus, selber ist, in den Schafstall hinein­geht, tritt ein in einen sicheren Raum, wo ihm nichts mehr pas­sieren kann, denn dort lebt man in Gegenwart des Guten Hir­ten und steht unter seinem persönlichen Schutz.

Ein Kennzeichen ist ganz entscheidend und an ihm kann man selber überprüfen, ob man zu den Schafen des Guten Hir­ten gehört: Jesus sagt, die Schafe kennen seine Stimme und sie hören auf seine Stimme, sie können diese Stimme von denen der Fremden und der Diebe unterscheiden. Ich denke im Wirr­warr der vielen Stimmen unseres Alltagslebens ist das eine ganz wichtige Botschaft.

Es ist wichtig, dass wir auf die Stimme des Guten Hirten hören und in unseren Tagen die Stimme der amtlichen Ver­kündigung der Kirche nicht verstummt, dass die sakramentale Nahrung seines Leibes und Blutes für alle die danach hungern, erreichbar bleibt. Es ist wichtig, dass wir SEINE Stimme kennen lernen, indem wir persönlich die Bibel lesen und betrachten. Beten wir an diesem Sonntag besonders um viele gute Stellver­treter des einzigen Guten Hirten in unseren Gemeinden.

( von Bernadette Mitglied der FJM)

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Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir feh­len.

Er lässt mich lagern auf grünen Auen und führt mich zum Ruheplatz am Wasser. Er stillt mein Verlangen; er leitet mich auf rechten Pfaden, treu seinem Namen. Muss ich auch wandern in finsterer Schlucht, ich fürchte kein Unheil; denn du bist bei mir, dein Stock und dein Stab geben mir Zuversicht.

Du deckst mir den Tisch vor den Augen mei­ner Feinde. Du salbst mein Haupt mit öl, du füllst mir reichlich den Becher. Lauter Güte und Huld werden mir folgen mein Leben lang und im Haus des Herrn darf ich wohnen für lange Zeit. Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen.( Psalm: 23,1-3.4.5.6)

 

 

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