Medjugorje-Botschaft vom 25.März 2020

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Predigt zum 7. Sonntag i. Jkr. Lj A, 2020 (Pfr. Rupert Toferer, inhaltlich angeregt durch P. Hans Buob, Biblische Predigten zu den Sonntagsevangelien, Lj A, S 229-232)

Im heutigen Evangelium haben wir das Kernstück der Bergpredigt gehört, die Worte von der Feindesliebe. Mit dem Feind sind wohl nicht nur Menschen gemeint, die uns nach dem Leben trachten, sondern auch jene, von denen wir bewusst oder unbewusst verletzt worden sind mit Worten, Taten oder durch ihr Verhalten.

Jesus verkündet jene Liebe, von der Paulus im Korintherbrief sagt, dass sie niemals aufhört, dass sie alles erträgt, dass sie allem standhält. Die Bergpredigt ist an die Jünger Jesu gerichtet, an jene, die oft viel mitmachen, weil sie sich für ihn entschieden haben, weil sie zu ihm gehören und sein Evangelium leben und verkünden. Sie können ihren Auftrag nicht fruchtbringend erfüllen, wenn sie nicht erfüllt sind mit dieser Liebe, die nicht aufhört, die alles erträgt, die allem standhält.

Im Evangelium ist für die Liebe zu den Feinden das griechische Wort „agapao“ verwendet. Das ist mehr als die freundschaftliche Liebe, für die es im griechischen das Wort „phileo“ gibt, was so viel wie „gern haben“ bedeutet. Mit „agapao“ ist die „sich hingebende“ und „sich verschenkende“ Liebe gemeint. Das ist die göttliche Liebe, der Heilige Geist, den Jesus schenkt. Die Jünger können ihren Auftrag nicht erfüllen, wenn sie nur auf ihre eigene Kraft vertrauen, sondern anerkennen, dass sie selber schwach sind und dass Gott stark ist. Sie können nur Jünger Jesu sein, wenn sie immer wieder bei Jesus verweilen und von ihm Kraft empfangen.

Auch wenn wir uns entscheiden im Alltag als Jünger und Jüngerin Jesu zu leben, indem wir in seinem Sinne sprechen oder handeln oder einen Dienst für ihn übernehmen, kommt es vor, dass wir nicht nur anerkannt, sondern manchmal sogar entmutigt werden. Da braucht es diese göttliche Liebe, um durchzuhalten.

Ich kann zum Beispiel von einer Mitarbeiterin in einer Pfarre berichten, die sich entschieden hat den Blumenschmuck in der Kirche zu übernehmen. Sie hat von den Leuten kaum eine Wertschätzung und Dankbarkeit erhalten, stattdessen ist ihr mehrmals gesagt worden, was nicht passt, was besser gemacht werden könnte. Diese Tätigkeit konnte sie nur weitermachen, weil sie das Gebet und die Heilige Messe nicht vernachlässigt. Auch für die Caritassammler, die im März wieder von Haus zu Haus gehen, braucht es diese innere Kraft der Liebe, um an der Türe bei den Menschen freundlich zu bleiben.

Ein Beispiel für die Liebe von der Jesus im heutigen Evangelium spricht, hat uns der heilige Klemens Maria Hofbauer gegeben. Es ist ein eher extremes Beispiel, indem aber auch etwas Humor verpackt ist, was ja jetzt in der Zeit um den Fasching passt:

 

Der hl. Klemens Maria Hofbauer betrat um das Jahr 1800 in Warschau ein Gasthaus der Vornehmen und Reichen, um Geld für seine Waisenkinder zu sammeln. An einem Tisch saßen zwei preußische Offiziere. Pater Hofbauer bat sie: „Geben Sie mir bitte eine Spende für mein Waisenheim!“ Einer der Herren warf sich in Positur, verzog verächtlich das Gesicht, räusperte sich tief und spuckte Hofbauer voll ins Gesicht: „Nimm das und hau ab, du Pfaff!“ Klemens Hofbauer blieb ruhig stehen, zog sein Taschentuch, wischte sich das Gesicht ab, schaute dem aggressiven Offizier in die Augen und sprach: „Meine Herren, das war für mich, und jetzt geben Sie mir etwas für meine Waisenkinder“! Das brachte die Herren durcheinander. Ihr Hohn wandelte sich in Verlegenheit. Schließlich zogen sie ihre Börse und spendeten eine respektable Summe. (entnommen einer Predigt von Pater Bernhard Bossert vom 12.02.2017 – 7. Sonntag im JK, im Predigtforum der Redemptoristen)

Liebe Gläubige!

Wir sehen an diesem Beispiel welche Kraft für die Liebe Jesus einen Menschen schenkt, der sich entschieden hat mit ihm zu leben und reichlich von ihm zu empfangen. Amen.

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Predigt zum 6. Sonntag, Jkr. A, 2020 (Rupert Toferer, Kössen/Schwendt; inhaltlich angeregt von P. Hans Buob, Bibl. Predigten zu den Sonntagsevangelien, Lj. A, S. 220-228)

Wir haben heute einen längeren Abschnitt aus der Bergpredigt Jesu gehört. Es sind Worte, die er an seine Jünger richtet. Damit sind nicht nur die Apostel gemeint, die alles verlassen haben und ihm nachgefolgt sind. Es ist der Wille Gottes, dass alle Menschen Jünger Jesu werden. „Geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vater und des Sohnes und des Heiligen Geistes, …“, hat der Auferstandene den Aposteln aufgetragen. Dort, wo wir hingestellt sind, in Ehe und Familie, am Arbeitsplatz, in Beruf und Freizeit sollen wir als Jünger Jesu leben.

Heute haben wir gehört, dass die Gerechtigkeit der Jünger Jesu größer sein soll als die der Schriftgelehrten und der Pharisäer. Gerechtigkeit ist dort gegeben wo das Wort und die Lehre Jesu mit dem Leben des Menschen übereinstimmen.

Die Pharisäer und die Schriftgelehrten haben geglaubt, wenn sie wörtlich erfüllen, wenn sie rein äußerlich tun, was im Gesetz geschrieben steht, dann sind sie vor Gott gerecht, ohne dabei zu achten mit welcher Gesinnung oder Absicht sie es tun.

Die größere Gerechtigkeit, von der Jesus spricht, besagt, dass in den Geboten Gottes ein noch tieferer Sinn enthalten ist, als er wörtlich besagt und den gilt es zu erkennen und zu tun.

Anhand von Beispielen bringt Jesus den tieferen Sinn der Gebote, die größere Gerechtigkeit, zum Ausdruck:

Er erinnert sie zuerst an das 5. Gebot: „Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt worden ist: Du sollst nicht töten; wer aber jemand tötet, soll dem Gericht verfallen sein. Ich aber sage euch: Jeder, der seinem Bruder auch nur zürnt, soll dem Gericht verfallen sein“. Damit ist ausgesagt, dass es beim 5. Gebot nicht nur um den Schutz des Lebens geht, das unantastbar ist, sondern dass es überhaupt um das Verhältnis der Menschen untereinander geht.

Jesus nennt hier den Bruder, das heißt es geht um ein geschwisterliches Verhältnis der Menschen untereinander.

Dieses brüderliche Verhältnis unter den Menschen ist nicht erst zerstört, wenn jemand umgebracht wird, sondern wenn jemand auf einen anderen zornig ist oder entwürdigende Worte zu ihm spricht. Der Wille Gottes ist, dass es unter den Menschen den Frieden gibt. Der ist schon zerstört, wenn jemand böse Gedanken oder böse Worte gegen einen Mitmenschen aufkommen lässt. Da kann sich jeder fragen: Wie oft habe ich schon gedanklich oder mit Worten jemanden verletzt oder gar gemordet?

Auch mit dem sechsten Gebot ist es so, dass es nicht erst übertreten ist, wenn Ehebruch in der Tat geschehen ist.  Dieses Gebot ist schon übertreten, wenn sich der Mensch von seinen Augen verleiten und im Herzen ein falsches Begehren aufkommen lässt. Es geht also um die innere Haltung, um die Reinheit im Herzen. Unsere Sinne, der Sehsinn, der Tastsinn, oder die anderen Sinne, sind Versuchungen ausgesetzt und können sich zum Bösen verleiten lassen.

Auch bei dem alttestamentlichen Gebot: „Du sollst keinen Meineid schwören, …“ entgegnet Jesus: „Schwört überhaupt nicht. Euer Ja sei ein Ja und euer Nein ein Nein“. Er stellt das „Schwören unter Menschen“ oder „einen Eid ablegen“ überhaupt in  Frage. Es braucht sie  nur, weil unsere Ja nicht immer ein Ja und unser Nein nicht immer ein Nein ist. Gottes Wille ist ein offenes und ehrliches Verhältnis unter den Menschen.

Liebe Brüder und Schwestern!

Wie ist es möglich diese größere oder tiefere Gerechtigkeit zu erfüllen. Jesus ist gekommen, nicht um das Gesetz aufzuheben, sondern zu erfüllen. Er hat mit seinen Gedanken, mit seinem Herzen und Taten, mit seiner ganzen Person den Willen Gottes bis ins Letzte erfüllt. Er lädt uns ein, dass wir zu ihm kommen und uns von ihm erlösen lassen und von ihm Kraft für unser inneres Leben empfangen. Er selber macht uns fähig so zu denken, zu reden und zu handeln, dass die Menschen um uns etwas davon spüren, dass wir seine Jünger sind. Amen.

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Medjugorje-Botschaft vom 25.Februar 2020

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Gebetstreffen mit FJM

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Predigt zum Fest Darstellung des Herrn – Maria Lichtmess (Rupert Toferer, Kössen/Schwendt)

Im Evangelium haben wir gehört, dass Maria und Josef das Jesuskind in den Tempel von Jerusalem gebracht haben, um es Gott, dem Herrn, darzustellen. Sie erfüllen das Gesetz des Mose, indem es heißt, dass jede Erstgeburt bei Mensch und Vieh dem Herrn geheiligt ist, dem Herrn gehört. Jeder erstgeborene Sohn muss ausgelöst werden (Vgl. Ex 13, 2.13). Als fromme Eltern erfüllen Maria und Josef die Vorschrift des Gesetzes, indem sie ihr Kind Gott darstellen, es ihm weihen.

Da Jesus nicht nur das Kind Mariens, sondern auch der Sohn Gottes ist, hat seine Darstellung eine andere Bedeutung als die Darstellung eines gewöhnlichen Kindes. Jesus hat sich bereits bei seinem Kommen in die Welt seinem Vater geweiht. Im Hebräerbrief spricht Christus bei seinem Eintritt in die Welt zu seinem Vater: „[…]einen Leib hast du mir bereitet, […]um deinen Willen, Gott, zu tun“ (10,5-10). Schon mit dem ersten Augenblick seiner Menschwerdung hat sich Jesus ganz dem Willen des Vaters dargebracht (Vgl. Stefano M. Manelli, Biblische Mariologie, Hrsg. Manfred Hauke 2018, S. 250-251).

Ähnlich wie bei seiner Taufe im Jordan, die er nicht nötig hatte, lässt er es auch hier geschehen, dass man ihn in den Temel bringt und die Vorschrift des Gesetzes erfüllt. Auch die Auslösung des Erstgeborenen mit dem vorgeschriebenen Opfer hat für Jesus einen anderen Sinn. Er ist nicht in den Tempel gekommen um ausgelöst oder abgelöst zu werden. Sondern er kommt in den Tempel, um zu erlösen, von Sünden zu reinigen (Vgl. Manelli, S. 250-251). Mit der Darbringung  Jesu im Tempel erfüllt sich das Wort des Propheten Maleachi, das wir in der ersten Lesung gehört haben: „Dann kommt plötzlich zu seinem Tempel der Herr, den ihr sucht, […]. Er reinigt die Söhne Levis, er läutert sie wie Gold und Silber“ (Mal 3,1.3).

Auf diese Sendung des Herrn, Erlöser für die Menschen zu sein, weist auch der greise Simeon hin, wenn er  mit dem Jesuskind in seinen Händen die Worte spricht, dass dieses Kind das Heil ist, das Gott vor allen Völkern bereitet hat, das Licht zur Erleuchtung der Heiden.

Heil bedeutet nichts anderes als das, was der Name Jesus bedeutet: Retter, Erlöser, Befreier (Vgl. Dr. Matthias Stubhann u.a., Die Bibel von A-Z, Das aktuelle Lexikon zur Bibel, S. 338). In Jesus hat uns der Vater im Himmel den geschenkt, der das Heil für alle Völker ist. Heil weist auf seine Menschwerdung hin, auf seinen Leib, den er für uns aus Maria angenommen und den er für uns am Kreuz hingegeben hat. Licht weist auf seine Gottheit hin. Von ihm bekennen wir im großen Glaubensbekenntnis, dass er Gott von Gott und Licht von Licht ist. Jesus ist Licht als Quelle (Vgl. Rene Laurentin, zit. in Manelli S. 253 Fußnote). Er verströmt sich und lässt uns teilnehmen an seinem göttlichen Leben, was Licht für uns ist. „In ihm war Leben und das Leben war das Licht für die Menschen“ (Joh 1,4).

Unser Herr Jesus Christus ist gekommen, um uns von den Sünden zu reinigen und uns göttliches Leben zu schenken, Leben in Fülle. Mit den brennenden Kerzen in den Händen und der Mitfeier dieses Festes setzen wir ein Zeichen für dieses zentrale Bekenntnis unseres Glaubens.

Liebe Brüder und Schwestern!

Bitten wir Maria um ihre Fürsprache, dass wir in ihrem Sohn den erkennen, der Heil und Licht für unser Leben ist. Bitten wir sie auch um ihre Fürsprache, dass wir uns für das Wirken Jesu öffnen, der uns von Dunkelheit reinigen und uns zum Licht der Welt machen will. Amen.

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Medjugorje-Botschaft vom 25.Jänner 2020

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Medjugorje-Botschaft vom 25.Dezember 2019

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Medjugorje-Botschaft vom 25.Dezember 2019

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Medjugorje-Botschaft vom 25.November 2019

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