Predigt zum 21. Sonntag im Jkr. Lj C (Pfr. Rupert Toferer, Kössen/Schwendt; gedanklich angeregt durch P. Hans Buob, Biblische Predigten zu den Sonntagsevangelien, Lj C, 294-300).

Im Evangelium haben wir gehört, dass Jesus auf dem Weg nach Jerusalem ist. Das heißt, er ist auf dem Weg zum Kreuz, zum Tod und zur Auferstehung. Es ist sein letzter irdischer Weg und er geht ihn von Dorf zu Dorf und von Stadt zu Stadt, denn er will die Botschaft vom Heil allen bringen. In dieser Situation kommt jemand auf ihn zu und fragt ihn: „Herr, sind es nur wenige, die gerettet werden?“ Jesus geht nicht direkt auf diese Frage ein, sondern er nützt diese Frage, um den Menschen zu sagen, was zu tun ist, um in den Himmel zu kommen: „Bemüht euch mit allen Kräften durch die enge Tür zu gelangen“. Er gibt mit dieser Antwort eine Lehre über das was notwendig ist zu tun, um in das Reich Gottes zu kommen. Automatisch kommt der Mensch nicht in den Himmel. Er muss es auch wollen. Dass er es will zeigt er, indem er tut, was notwendig ist.

Im Evangelium sagt Jesus zu denen, die vor verschlossenen Türen stehen und nicht in das Reich Gottes eintreten können: „Ich weiß nicht woher ihr seid“. Jesus kennt sie nicht. Sie haben im Leben keine persönliche Beziehung zu ihm gesucht. Sie haben sich nicht um ihn gekümmert, haben einfach so dahingelebt, nach ihren eigenen Wünschen. Sie haben das Notwendige, das zu tun ist, nicht getan, die Beziehung zu Jesus nicht gelebt. Es ist ihnen nicht darum gegangen auf ihn zu hören und das zu tun, was er sagt, seine Geboten zu halten. Sie haben Jesus nicht als den Herrn für ihr Leben angenommen, sich nicht von ihm leiten lassen. So sind sie fremd für den Herrn.

Diejenigen, die vor verschlossenen Türen stehen, haben noch den Einwand ausgesprochen: „Wir haben doch in deinem Beisein gegessen und getrunken und du hast auf unseren Straßen gelehrt“. Allein das Essen und Trinken mit ihm, wie es im geistigen Sinn bei der Heiligen Messe geschieht, genügt nicht, wenn wir nicht bei der Sache sind und keine Beziehung zu ihm herstellen und uns im Alltag nicht um seinen Willen kümmern.

So sind diese Worte im Evangelium auch eine Aufforderung die Gottesdienste lebendig mitzufeiern, die Antworten und Gebete mitzusprechen, die Lieder mitzusingen, die Gedanken bei Jesus zu haben, mit dem Herzen mitzufeiern. Den Erstkommunionkindern lerne ich gerne, dass sie bei der Wandlung, wenn der Leib Christi allen zur Verehrung gezeigt wird, die Worte sprechen: „Jesus, mein Herr und mein Gott“ und dass sie auch nach der Kommunion an Jesus denken, der in ihr Herz gekommen ist. Das Gebet: „Jesus, dir Leb ich, Jesus, dir sterb ich, Jesus, dein bin ich, …“ ist noch immer ein wertvolles Gebet, das uns mit ihm in Beziehung bringt.

Notwendig um einmal durch die enge Pforte  zu gelangen ist also, dass wir uns mit all unseren Kräften bemühen die Beziehung zu Gott zu leben, uns immer wieder entscheiden im Gottesdienst und im persönlichen Gebet die Verbindung mit ihm zu suchen, auf ihn zu hören und nach seinem Willen zu leben. Weil wir schwach sind und es leichter ist den bequemen Weg zu gehen und es auch leichter ist den Verlockungen des Bösen nachzugeben, als sich für den Willen Gottes zu entscheiden, gehört zum christlichen Leben immer auch die Bereitschaft mit allen Kräften umzukehren.

Liebe Brüder und Schwestern!

Jesus selbst ist für uns den schmalen Weg gegangen. Er hat bis zuletzt die Beziehung zu seinem Vater gelebt und sich für seinen Willen entschieden. Durch seinen Gehorsam zum Vater, der bis zum Tod gegangen ist, macht er für uns wieder gut, wo wir den schmalen Weg verlassen haben. So ist Er selbst ist die Tür zum ewigen Leben (Vgl. Joh 10,9). Mit allen Kräften bemühen bedeutet daher nicht aufzuhören im Gebet die Beziehung zu Jesus zu leben, sich immer wieder für ihn zu entscheiden und für sein Wirken in den Sakramenten zu öffnen. Amen.

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Medjugorje-Botschaft vom 25.August 2019

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Predigt zum 20. Sonntag im Jkr. Lj C (Pfr. Rupert Toferer, Kössen/Schwendt; gedanklich angeregt durch P. Hans Buob, Biblische Predigten zu den Sonntagsevangelien, Lj C, 289-293).

Im heutigen Evangelium spricht Jesus eine Begründung aus, warum er in die Welt gekommen ist: „Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen“.

Feuer ist ein Zeichen für den Heiligen Geist. Der Heilige Geist ist am Pfingstfest in Feuerzungen auf die Jünger und alle Versammelten herabgekommen. Das Ziel der Sendung Jesu und besonders seines Leidens, Sterbens und seiner Auferstehung ist, dass der Heilige Geist auf uns herabkommt.

Im Evangelium weist Jesus auf sein Leiden und seinen Tod hin, wenn er sagt: „Ich muss mit einer Taufe getauft werden, und ich bin bedrängt bis sie vollzogen ist“. Jesus sehnt sich nach seiner Leidenstaufe, weil sie die Voraussetzung ist, dass der Heilige Geist ausgegossen wird. Das Kreuz auf Golgota ist seine Taufe, durch die er uns den Heiligen Geist erwirkt.

Der Heilige Apostel Paulus sagt im Römerbrief, dass wir auf den Tod Christi getauft worden sind. Wir sind hineingenommen worden in diese größte Liebe Jesu, durch die er uns erlöst und uns fähig gemacht hat den Heiligen Geist zu empfangen. Johannes hat mit Wasser getauft. Jesus tauft mit dem Heiligen Geist. Er ist gekommen Feuer auf die Erde zu werfen, den Heiligen Geist, und er sehnt sich danach, dass es in den Herzen der Menschen brennt und sie verwandelt: „Wir froh wäre ich, es würde schon brennen“.

Es genügt noch nicht wenn Jesus allein die Sehnsucht hat, dass sein Feuer in uns brennt. Auch wir brauchen die Sehnsucht, dass er sein Feuer in unseren Herzen entzündet. Haben wir dieses Verlangen in uns? Unsere Sehnsucht ist in dem pfingstlichen Gebet ausgedrückt:

„Komm Heiliger Geist, erfülle die Herzen Deiner Gläubigen und entzünde in ihnen das Feuer Deiner Liebe“.

In diesem Gebet ist die Bitte ausgesprochen, dass der Heilige Geist uns erfüllt und uns eine neue Liebe zu Gott schenkt, eine neue Begeisterung auf ihn zu hören und nach seinem Wort zu leben. Es ist auch die Bitte ausgesprochen, dass er uns eine neue Liebe zu den Menschen schenkt, eine neue Begeisterung ihnen zu dienen und für sie da zu sein.

Jesus hat im heutigen Evangelium aber auch allen, die sich von seinem Feuer entzünden lassen und für ihn leben wollen, klar gesagt, dass es dann in ihrer Beziehung zu den Menschen nicht nur Harmonie und Zustimmung geben wird: „Ich bin nicht gekommen Frieden auf die Erde zu bringen, sondern Spaltung“. Der Heilige Geist, den er auf die Erde bringt, und der Menschen bewegt nach dem Willen Gottes zu leben, bewirkt Provokation. Er stößt an. Die Welt wehrt sich gegen den Heiligen Geist, gegen Christus, sie will ihren eigenen Weg gehen und sich nichts vorgeben lassen. Besonders die Propheten haben das  zu spüren bekommen, wie wir es heute in der Lesung vom Propheten Jeremia gehört haben. In der Zeit der Besetzung Jerusalems durch die Babylonier hat er der Bevölkerung geraten nicht zu kämpfen, sondern die Stadt zu verlassen und sich in das Lager der Feinde zu retten. Er ist der Wehrkraftzersetzung beschuldigt worden.

Aber auch in der eigenen Gemeinschaft, in der eigenen Familie wird es so sein, dass ein Christ, der sich vom Feuer des Heiligen Geistes entzünden lässt und versucht ehrlich danach zu leben, andere provoziert. Zwietracht und Spaltung sind die Reaktion der Menschen auf das Wirken des Heiligen Geistes.

Liebe Brüder und Schwestern!

Hören wir nicht auf Jesus zu bitten, dass er uns mit dem Feuer des Heiligen Geistes entzündet, das uns begeistert für ihn Zeugnis zu geben. Bitten den Herrn auch, dass er uns stärkt Spannungen auszuhalten und uns hilft in der Liebe zu bleiben. Denn nur durch die Liebe kann der Heilige Geist auch andere für Jesus gewinnen. Amen.

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Medjugorje-Botschaft vom 25.Juli 2019

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Medjugorje-Botschaft vom 25.Juni 2019

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Einladung zum Friedensmarsch

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Predigt zum 3. Sonntag der Osterzeit (Pfr. Rupert Toferer, Kössen/Schwendt; Gedanken entnommen von P. Clemens Pilar auf YouTube Kommentar zum 3. Sonntag der Osterzeit 2019).

Im Evangelium haben wir zum dritten Mal einen Bericht von der Begegnung des auferstandenen Herrn Jesus Christus mit seinen Jünger gehört. In diesen drei Erscheinungen lässt sich ein Weg mit drei Schritten erkennen, den Jesus mit den Jüngern und mit jedem von uns gehen will.

Bei der ersten Erscheinung am Abend des Tages an dem der Herr auferstanden ist, macht er die Jünger zu Missionaren in dem er sie aussendet und ihnen den Heiligen Geist einhaucht mit dem Auftrag den Menschen die Sünden zu erlassen: „Denen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen; denen ihr sie behaltet, sind sie behalten“. Die erste Missionstätigkeit der Apostel ist es, den Menschen die Sünden zu erlassen, sie frei zu setzen, wo sie gefangen sind, noch nicht frei sind für das Wirken Gottes. Der erste Schritt ist die Beauftragung den Dienst der Versöhnung zu tun, den Menschen die Versöhnung zuzuwenden, die uns der Herr durch seinen Tod am Kreuz erworben hat.

Bei der zweiten Erscheinung des Auferstandenen geht es um den Glauben. Es ist auch der Apostel Thomas dabei, der bei der ersten Begegnung des Auferstandenen mit den Jüngern gefehlt und ihnen nicht geglaubt hat. Jesus sagt zu ihm und zu uns allen: „Selig sind, die nicht sehen und doch glauben“. Für einen Menschen, dem Gott die Sünden erlassen hat, den er mit sich versöhnt und wieder ganz als sein Kind angenommen hat, ist es ein zweiter Schritt aus dem Glauben zu leben. Das bedeutet ohne Gott zu sehen auf ihn zu hören und sich von ihm führen, sich von ihm nach vorne bewegen zu lassen. Im Evangelium sind es Petrus und seine Apostelgefährten, die uns dazu ein schönes Beispiel geben. Obwohl es gegen die Erfahrung als Fischer ist in der Früh etwas fangen zu wollen, folgen sie den Worten des auferstandenen Herrn, tun was er ihnen sagt und haben überreichen Erfolg.

Bei der dritten Erscheinung des Auferstandenen, die wir heute gehört haben, geht es um das Ziel, zu dem Jesus die Glaubenden hinführen will. Das Ziel ist das Mahl. Der Herr selber ist es, der das Mahl, Brot und Fisch, bereitet und der mit den Worten einlädt: „Kommt her und esst“! Darin wird sichtbar, dass Gott selber es ist, der Nahrung schenkt, die Kraft für das Leben gibt. Er macht sich in Jesus Christus selber zur Speise, die Leben gibt. Obwohl er selber die Speise ist und Nahrung gibt, will er, dass seine Jünger ihren Beitrag leisten. Er fordert sie mit den Worten auf: „Bringt von den Fischen, die ihr gefangen habt“! Im griechischen Originaltext steht hier für das Wort Fisch nicht das eigentliche Wort Ychtys, sondern Opsarion (oψαριoν), was wörtlich übersetzt Zukost, Zuspeise oder Beilage zum Brot bedeutet. Gott ist es, der Nahrung gibt, aber die Jünger sind es, die etwas beilegen, etwas beitragen, dass die Menschen von ihm genährt werden können. Indem sie die Botschaft von Gottes Barmherzigkeit verkünden, helfen sie den Menschen, sich von Gott nähren zu lassen. Indem sie die Eucharistie feiern und Sakramente spenden, sind sie Werkzeug für die Nahrung, die Gott schenkt.

Aber nicht nur die Apostel, wir alle haben den Auftrag und die Sendung mitzuwirken, dass Menschen zu Jesus finden und ihn als Nahrung für ihr Leben entdecken. Wir tun es, indem wir durch Wort und Beispiel Zeugnis für den Glauben geben. Gott ist die Liebe. Wenn im Umgang mit den Mitmenschen durch uns etwas von der Liebe Gottes sichtbar wird, helfen wir anderen zu entdecken, dass sie von Gott geliebt sind und können sich so für ihn öffnen.

Liebe Brüder und Schwestern!

Das Evangelium des heutigen Tages ist ein Programm für unser ganzes christliches Leben: Stets bereit sein sich von Jesus die Vergebung der Sünden schenken zu lassen, auf ihn zu hören und nach seinem Wort zu handeln und treu der Einladung zu folgen sich von ihm nähren zu lassen. Unser letztes Ziel ist das himmlische Mahl an dem uns Gott teilnehmen lassen will. Er will auf ewig die Nahrung sein, nach der  sich unser Herz sehnt: nach Liebe, Freude und Friede, …. Amen.

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Medjugojre-Botschaft vom 25.Mai 2019

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Pilgerfahrt nach Medjugorje

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Monatsbotschaft Medjugorje vom 25.April

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